
ALT LiLi-Sharepic: Faktencheck: Wie ernst meint der RCDS sein Wahlprogramm? Zur StuPa-Wahl 2022 veröffentlichte die CDU-nahe Hochschulgruppe RCDS („Ring Christlich-Demokratischer Studenten“) umfangreiche Forderungen zur „Demokratisierung“ der Verfassten Studierendenschaft. Wir prüfen nach: Was hat der RCDS zur Umsetzung seiner Forderungen unternommen?

ALT Auch sonst war einiges dabei. Manches wäre witzig witzig gewesen (Ordnungsrufe), anderes hätte Studierende ohne reiche Eltern von der Mitwirkung an Ämtern ausgeschlossenÄmtern ausgeschlossen (bspw. Streichung der Aufwandsentschädigungen). (jeweils mit Screenshots aus dem Wahlprogramm)

ALT Zum Nachteil der Unterhaltsamkeit der StuPa-Sitzungen stellte der RCDS nicht nur keinen einzigen Antrag, sondern vergaß sein Wahlprogramm schon am Tag nach der Wahl. Man stelle ja jetzt schließlich den Regierenden Bürgermeister, ließ der RCDS zur Begründung des Desinteresses an der Hochschulpolitik verlautbaren.

ALT "Wer ist LiLi?" / Die Linke Liste ist eine parteiunabhägige Gruppe und tritt diese StuPa-Wahl mit 20 Studierenden an. Unsere Liste tritt jedes Jahr mit bekannten und neuen Gesichtern aus verschiedenen Fachrichtungen und politischen Zusammenhängen an. Unsere Arbeit in den Gremien, auf dem Campus uns außerhalb der Uni basieren auf unserer grundlegenden Gesellschafts- und Wissenschaftskritik. / "Und was macht ihr da so den ganzen Tag?" --->

ALT "Wer ist LiLi?" / UNsere Themenschwerpunkte sind u. a. Bildungsgerechtigkeit, Antifa, Antira, Feminismus, Enthinderungspolitik und Klimagerechtigkeit. Wir sind im RefRat, Gremien und Fachschaften aktiv und gestalten dort Freiräume mit. Ganz konkret haben wir etwa dafür gekämpft, Anwesenheitskontrollen abzuschaffen oder Prüfungsfreiversuche während der Corona-Krise einzuführen. Durch eine linke Mehrheit im StuPa wurden z. B. das Sozialberatungssystem. der Kinderladen, die Fahrradwerkstatt, der Medienraum und das Semesterticketbüro verwirklicht. / "Warum glaubt ihr, dass das wichtig ist?" --->

ALT "Wer ist LiLi?" / Unis unterliegen den heutigen Herrschaftsprinzipen. Sie reproduzieren und untermauern stillschweigend diskriminierende geschlechtliche, soziale, rassistische und ökonomische Hierarchien. Seit Bologna wird Studierenden mittels Regelstudienzeiten, Verschulung der Studiengänge und steigender sozialer Selektion zunehmend die Möglichkeit zum selbständigen und kritischen Wissenserwerb jenseits der Karriereplanung verstellt. / "Und jetzt?"
















