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AESTHETIK UND POLITIK FRANKFURTER PHILOSOPH linksliberal (Header: Alfred Schmidt, CC BY-SA 3.0 Wikimedia Foto: Barbara Klemm)

FFM
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Wenn jemand, der sonst so schlüssig argumentiert wie Schuler, uns jetzt eine solch peinliche Argumentation anbietet, dann ist das sehr sehr traurig.
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Ich bin enttäuscht.
Mit Rassen und Rassismus hat das rein gar nichts zu tun, sondern mit Fremdheit. Ein Gefühl, dass man Migranten im fremden Land genauso zu billigen muss, wie Einwohnern des Einwanderungslandes. Es ist ein weltweites Phänomen und völlig normal.
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Wenn jemand, der sonst so schlüssig argumentiert wie Schuler, uns jetzt eine solch peinliche Argumentation anbietet, dann ist das sehr sehr traurig.
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Das Wort zum Sonntag In der guten alten Zeit, als Beten und Strafen noch geholfen haben, blähte sich der Urvater zur unantastbaren Persönlichkeit auf: „Sohnemann, hör einmal zu! Du musst Ehre für das Haus einlegen und in den tiefen Spuren deines Vaters wandeln, der seinem alten Herrn seinerzeit stolz ein ausgezeichnetes Reifezeugnis vorlegen konnte. So eile nun fort und spute dich!“ Heute, in unserer horizontalen Gegenwart, ist den väterlichen Donnerworten ein klägliches Quieken gefolgt: „Bitte, bitte, mach doch mal ein bisschen mehr fürs Abi… ähem… ich selbst habe zwar damals gar nichts getan… aber… ähem… das waren andere Zeiten, das verstehst du nicht, die Verhältnisse haben sich… ähem… geändert. Sei nicht so dumm wie ich… ich bereue es nämlich… hallo, hörst du mir überhaupt zu..?!“ Wie haben wir’s so herrlich weit gebracht! Mon Dieu – was habe ich da eigentlich gerade von mir gegeben…?
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Replying to @MagKoriander
Die Masse von Zustimmung beeindruckt mich wenig. Sie argumentieren wie ein Politiker: Übertreibe die Aussage deines Gegners und greife sie an: Herr "Waldi" darf eine solche Meinung selbstverständlich haben und äußern. Übel, was Sie mir hier unterstellen. Sie sollten mir vielleicht nicht mehr folgen, oder..?
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Hallo #Nius, läuft so etwas auch unter "Liebe zum Journalismus"? Haltet bitte künftig diesen Typen fern! nitter.gq/hartammann/status/2116…
Mal abgesehen von den aberwitzigen politischen Vorstellungen der Linken in Berlin und ihrer Abhängigkeit von kriminellen Clans und islamistischen Terrororganisationen habe ich einfach ein Problem damit, dass eine Regierende Bürgermeisterin der deutschen Hauptstadt Berlin Elif Eralp heißt.
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"Religion ist Unglaube." Karl Barth
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Replying to @VonTronege
Wenn der Hengst mich bittet, ihn als Stute anzusehen, weil ER sich als Stute ansieht, dann respektiere ich das natürlich, solange er mich nicht dazu zwingen will, dass ich ihn als biologische Stute ansehen muss. Jeder soll nach seiner Fasson selig werden.
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Replying to @realbeck
Genau. Das finden heute alle ganz prima - ergo ist es wahr...
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aus der Reihe Grundsätze: Durch einen Sprechakt wird weder ein Mann zu einer biologischen Frau noch eine Dosensuppe zu einem Kunstwerk.
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"Es klingt wie Ironie, dass der Kitsch im Allgemeinen weit mehr zur Befestigung der bürgerlichen Moral beiträgt als die hohe Kunst. Das Fatale ist nur, dass Kitschideale in Barbarei umschlagen können." Hans-Dieter Gelfert
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Replying to @DobyRaider
"Ich war ein Kind noch, erst dreizehn Jahre alt, als meine Schwester mich, nach gehöriger Vorbereitung am Klavier, in eine Aufführung der „Meistersinger von Nürnberg“ mitnahm. Der nationalsozialistischen Propaganda zum Trotz hat mich diese Oper sofort entzückt – vermutlich auch deshalb, weil es eine Oper über Musik und Literatur ist, über den Künstler und das Publikum, über die Kritik. Bis heute bereitet mir keine Oper mehr Freude, mehr Glück als die „Meistersinger“."
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Paartherapie Rechts und Links müssen miteinander sprechen. Das klingt nach politischer Sonntagspredigt – und bleibt doch wahr. Vielleicht sollten damit nicht ausgerechnet jene beginnen, für die Politik die höchste und letzte Bildungsstufe ist. Das Leben findet immer einen Weg.
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Warum will eigentlich jeder Bundespräsident werden? Das ist doch der kaputteste Job in Deutschland...
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Wer es genauer wissen möchte: Ästhetische Theorie Anfang: Zur Selbstverständlichkeit wurde, daß nichts, was die Kunst betrifft, mehr selbstverständlich ist, weder in ihr noch in ihrem Verhältnis zum Ganzen, nicht einmal ihr Existenzrecht. Die Einbuße an reflexionslos oder unproblematisch zu Tuendem wird nicht kompensiert durch die offene Unendlichkeit des möglich Gewordenen, der die Reflexion sich gegenübersieht. Erweiterung zeigt in vielen Dimensionen sich als Schrumpfung. Das Meer des nie Geahnten, auf das die revolutionären Kunstbewegungen um 1910 sich hinauswagten, hat nicht das verhießene abenteuerliche Glück beschieden. Statt dessen hat der damals ausgelöste Prozeß die Kategorien angefressen, in deren Namen er begonnen wurde. Mehr stets wurde in den Strudel des neu Tabuierten hineingerissen; allerorten freuten die Künstler weniger sich des neu gewonnenen Reiches der Freiheit, als daß sie sogleich wieder nach vorgeblicher, kaum je tragfähiger Ordnung trachteten. Denn die absolute Freiheit in der Kunst, stets noch einem Partikularen, gerät in Widerspruch zum perennierenden Stande von Unfreiheit im Ganzen. In diesem ist der Ort der Kunst ungewiß geworden. Die Autonomie, die sie erlangte, nachdem sie ihre kultische Funktion und deren Nachbilder abschüttelte, zehrte von der Idee der Humanität. Sie wurde zerrüttet, je weniger Gesellschaft zur humanen wurde. In der Kunst verblaßten kraft ihres eigenen Bewegungsgesetzes die Konstituentien, die ihr aus dem Ideal der Humanität zugewachsen waren. Wohl bleibt ihre Autonomie Irrevokabel. Alle Versuche, durch gesellschaftliche Funktion der Kunst zurückzuerstatten, woran sie zweifelt und woran zu zweifeln sie ausdrückt, sind gescheitert. Aber ihre Autonomie beginnt, ein Moment von Blindheit hervorzukehren. Es eignete der Kunst von je; im Zeitalter ihrer Emanzipation überschattet es jedes andere, trotz, wenn nicht wegen der Unnaivetät, der sie schon nach Hegels Einsicht nicht mehr sich entziehen darf. Jene verbindet sich mit Naivetät zweiter Potenz, der Ungewißheit über das ästhetische Wozu. Ungewiß, ob Kunst überhaupt noch möglich sei; ob sie, nach ihrer vollkommenen Emanzipation, nicht ihre Voraussetzungen sich abgegraben und verloren habe. Die Frage entzündet sich an dem, was sie einmal war. Kunstwerke begeben sich hinaus aus der empirischen Welt und bringen eine dieser entgegengesetzte eigenen Wesens hervor, so als ob auch diese ein Seiendes wäre. Damit tendieren sie a priori, mögen sie noch so tragisch sich aufführen, zur Affirmation. Die Clichés von dem versöhnenden Abglanz, der von der Kunst über die Realität sich verbreite, sind widerlich nicht nur, weil sie den emphatischen Begriff von Kunst durch deren bourgeoise Zurüstung parodieren und sie unter die trostspendenden Sonntagsveranstaltungen einreihen. Sie rühren an die Wunde der Kunst selber. Durch ihre unvermeidliche Lossage von der Theologie, vom ungeschmälerten Anspruch auf die Wahrheit der Erlösung, eine Säkularisierung, ohne welche Kunst nie sich entfaltet hätte, verdammt sie sich dazu, dem Seienden und Bestehenden einen Zuspruch zu spenden, der, bar der Hoffnung auf ein Anderes, den Bann dessen verstärkt, wovon die Autonomie der Kunst sich befreien möchte. Solchen Zuspruchs ist das Autonomieprinzip selbst verdächtig: indem es sich vermißt, Totalität aus sich zu setzen, ein Rundes, in sich Geschlossenes, überträgt dies Bild sich auf die Welt, in der Kunst sich befindet und die diese zeitigt. Vermöge ihrer Absage an die Empirie - und die ist in ihrem Begriff, kein bloßes escape, ist ein ihr immanentes Gesetz - sanktioniert sie deren Vormacht. Helmut Kuhn hat in einer Abhandlung, zum Ruhm der Kunst, dieser attestiert, ein jedes ihrer Werke sei Lobpreisung1. Seine These wäre wahr, wenn sie kritisch wäre. Angesichts dessen, wozu die Realität sich auswuchs, ist das affirmative Wesen der Kunst, ihr unausweichlich, zum Unerträglichen geworden. Sie muß gegen das sich wenden, was ihren eigenen Begriff ausmacht, und wird dadurch ungewiß bis in die Innerste Fiber hinein.
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"In der Kunst verblaßten kraft ihres eigenen Bewegungsgesetzes die Konstituentien, die ihr aus dem Ideal der Humanität zugewachsen waren. Wohl bleibt ihre Autonomie Irrevokabel."
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Wer es genauer wissen möchte: Ästhetische Theorie Anfang: Zur Selbstverständlichkeit wurde, daß nichts, was die Kunst betrifft, mehr selbstverständlich ist, weder in ihr noch in ihrem Verhältnis zum Ganzen, nicht einmal ihr Existenzrecht. Die Einbuße an reflexionslos oder unproblematisch zu Tuendem wird nicht kompensiert durch die offene Unendlichkeit des möglich Gewordenen, der die Reflexion sich gegenübersieht. Erweiterung zeigt in vielen Dimensionen sich als Schrumpfung. Das Meer des nie Geahnten, auf das die revolutionären Kunstbewegungen um 1910 sich hinauswagten, hat nicht das verhießene abenteuerliche Glück beschieden. Statt dessen hat der damals ausgelöste Prozeß die Kategorien angefressen, in deren Namen er begonnen wurde. Mehr stets wurde in den Strudel des neu Tabuierten hineingerissen; allerorten freuten die Künstler weniger sich des neu gewonnenen Reiches der Freiheit, als daß sie sogleich wieder nach vorgeblicher, kaum je tragfähiger Ordnung trachteten. Denn die absolute Freiheit in der Kunst, stets noch einem Partikularen, gerät in Widerspruch zum perennierenden Stande von Unfreiheit im Ganzen. In diesem ist der Ort der Kunst ungewiß geworden. Die Autonomie, die sie erlangte, nachdem sie ihre kultische Funktion und deren Nachbilder abschüttelte, zehrte von der Idee der Humanität. Sie wurde zerrüttet, je weniger Gesellschaft zur humanen wurde. In der Kunst verblaßten kraft ihres eigenen Bewegungsgesetzes die Konstituentien, die ihr aus dem Ideal der Humanität zugewachsen waren. Wohl bleibt ihre Autonomie Irrevokabel. Alle Versuche, durch gesellschaftliche Funktion der Kunst zurückzuerstatten, woran sie zweifelt und woran zu zweifeln sie ausdrückt, sind gescheitert. Aber ihre Autonomie beginnt, ein Moment von Blindheit hervorzukehren. Es eignete der Kunst von je; im Zeitalter ihrer Emanzipation überschattet es jedes andere, trotz, wenn nicht wegen der Unnaivetät, der sie schon nach Hegels Einsicht nicht mehr sich entziehen darf. Jene verbindet sich mit Naivetät zweiter Potenz, der Ungewißheit über das ästhetische Wozu. Ungewiß, ob Kunst überhaupt noch möglich sei; ob sie, nach ihrer vollkommenen Emanzipation, nicht ihre Voraussetzungen sich abgegraben und verloren habe. Die Frage entzündet sich an dem, was sie einmal war. Kunstwerke begeben sich hinaus aus der empirischen Welt und bringen eine dieser entgegengesetzte eigenen Wesens hervor, so als ob auch diese ein Seiendes wäre. Damit tendieren sie a priori, mögen sie noch so tragisch sich aufführen, zur Affirmation. Die Clichés von dem versöhnenden Abglanz, der von der Kunst über die Realität sich verbreite, sind widerlich nicht nur, weil sie den emphatischen Begriff von Kunst durch deren bourgeoise Zurüstung parodieren und sie unter die trostspendenden Sonntagsveranstaltungen einreihen. Sie rühren an die Wunde der Kunst selber. Durch ihre unvermeidliche Lossage von der Theologie, vom ungeschmälerten Anspruch auf die Wahrheit der Erlösung, eine Säkularisierung, ohne welche Kunst nie sich entfaltet hätte, verdammt sie sich dazu, dem Seienden und Bestehenden einen Zuspruch zu spenden, der, bar der Hoffnung auf ein Anderes, den Bann dessen verstärkt, wovon die Autonomie der Kunst sich befreien möchte. Solchen Zuspruchs ist das Autonomieprinzip selbst verdächtig: indem es sich vermißt, Totalität aus sich zu setzen, ein Rundes, in sich Geschlossenes, überträgt dies Bild sich auf die Welt, in der Kunst sich befindet und die diese zeitigt. Vermöge ihrer Absage an die Empirie - und die ist in ihrem Begriff, kein bloßes escape, ist ein ihr immanentes Gesetz - sanktioniert sie deren Vormacht. Helmut Kuhn hat in einer Abhandlung, zum Ruhm der Kunst, dieser attestiert, ein jedes ihrer Werke sei Lobpreisung1. Seine These wäre wahr, wenn sie kritisch wäre. Angesichts dessen, wozu die Realität sich auswuchs, ist das affirmative Wesen der Kunst, ihr unausweichlich, zum Unerträglichen geworden. Sie muß gegen das sich wenden, was ihren eigenen Begriff ausmacht, und wird dadurch ungewiß bis in die Innerste Fiber hinein.
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