
Liberal. Früher klassische Medien, jetzt neue Medien. Podcast-Host von Das Weekly des @AgendaAustria Studio. 🚴♀️🏎️ 📖🍅
Vienna
Joined April 2009
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Es gibt das grundsätzliche Missverständnis, moderner Liberalismus wäre nicht sozial gerecht.
Ein Bonus für Alte, ein Malus für Junge. Gelebte Generationengerechtigkeit.
ÖGB und AK haben eine super Idee: Bestrafen wir doch Unternehmen dafür, wenn sie zu viele junge Leute beschäftigen!
Sie nennen das “Bonus-Malus-System” und wollen damit die Beschäftigung älterer Arbeitnehmer stärken. Erfüllt ein Unternehmen nicht die staatlich gesetzten Zielvorgaben für die Beschäftigung Älterer, muss es 15 Prozent des durchschnittlichen Jahreslohns pro fehlendem Arbeitsplatz abdrücken. Dieses Geld soll zur Hälfte an Betriebe mit mehr älterer Belegschaft fließen und zur Hälfte in die Arbeitsmarktpolitik des AMS.
Kurz: Ein Bonus für Alte, ein Malus für Junge. Gelebte Generationengerechtigkeit.
Und das Beste: Wie unsere Grafik zeigt, ist das alles überhaupt nicht nötig! Die Beschäftigungsquote älterer Arbeitnehmer steigt. Seit das Pensionsantrittsalter der Frauen angehoben wurde geht es bei ihnen sogar besonders schnell. Ganz ohne ÖGB-Modellrechnungen, Zielvorgaben, Boni oder Malusse.
Wer Ältere länger in Beschäftigung halten will, muss Arbeit schmackhafter als die Pension machen. Die Angleichung des realen an das gesetzliche Pensionsantrittsalter scheitert, seit sie versucht wird. Es ist also klar: ohne Anhebung des gesetzlichen Antrittsalters wird das faktische nicht steigen.
Erzähle die Geschichte von österreichischen Juden in Shanghai, ohne einmal das Wort Jude zu sagen.
Bravo, @oe1journale ! 👏
Das Anti-Israel-Narrativ und welche Rolle dabei auch die Medien spielen, hier: youtu.be/8fZ5lseBLh0?is=SuPx…
- mit @MartinEngelberg
Wir zerlegen das komplette Anti-Israel-Narrativ in einer knappen Stunde - ich freu mich, wenn ihr euch die Zeit nehmt. Danke @MartinEngelberg für den Besuch!
youtu.be/8fZ5lseBLh0?is=nxu_…
Am Abend des 7. Oktober 2023 feierten Menschen auch in Wien das Massaker der Hamas. Und noch bevor der erste israelische Soldat in #Gaza war, stand #Israel bereits am Pranger.
Seither hat sich das Bild des Landes gedreht. An Universitäten, auf Konzertbühnen und in Redaktionen gilt Israel als Inbegriff all dessen, was am Westen schlecht sein soll. Der Antisemitismus von links, lange totgeglaubt, ist zurück auf der Straße.
Wann wird Kritik an Israel antisemitisch? Und geht es denen, die gegen Israel demonstrieren, überhaupt um Gaza?
Über die Dämonisierung Israels sprechen wir mit @MartinEngelberg in der aktuellen Folge von Das Weekly. Jetzt überall, wo es Podcasts gibt.
Sandra Keplinger retweeted
Replying to @isacademartori
Das ist eine richtig miese Argumentation, Schwester! Persönliche Schwäche ist in Ordnung, Führungsschwäche ist es nicht. Elif Eralp fürchtet sich vor dem Terror, den Teile ihrer Partei salonfähig gemacht haben. Dieser Terror bedroht progressive Frauen. Die Gefahr für uns Frauen ist real. Sie geht von Ibrahim Ibrahim, Hamas, PFLP, VPNK aus.
Sandra Keplinger retweeted
Die SPÖ scheitert an Excel, die deutsche Linke an Word. Vielleicht erst Microsoft Office beherrschen, bevor man die ganze Volkswirtschaft zentral plant.
Ich hoffe aufrichtig, dass die aktuelle @derspiegel -Berichterstattung ein Weckruf für viele Teile des linken Milieus ist. Nicht nur in Berlin, nicht nur in Deutschland, sondern überall.
Hat wohl schnell gehen müssen...
I have just informed my colleagues that I will step down as @ECB President on 7 February 2027.
It has been a source of great pride to serve this institution.
I thank all of those who have supported me on this journey over the past seven years.
Lagarde geht... ein Schelm, wer Böses dabei denkt.
orf.at/stories/3446485/
Sandra Keplinger retweeted
Die Autorin schlägt staatliche Wirtschaftslenkung vor und vor allem direkte Preiskontrollen, wie sie Ludwig Ehrhardt 1948 aufhob. Im Grunde fordert sie die Wirtschaftspolitik des Dritten Reichs zurück, weshalb der Titel des Buchs so irreführend ist wie „Antifa”.
Hintergrund: Laien sehen hohe Preise oder Mieten als Ärgernis. Volkswirte sehen darin keine Problemursache, sondern ein SYMPTOM für Knappheiten. Friert man Preise oder Mieten ein, verschwinden die Knappheiten nicht, sondern es entstehen Schwarzmärkte und Günstlingswirtschaft.
Ursachen unseres Wohlstandsverfalls sind Regulierungen, Ökowahn und vor allem die Kriegs- und Schuldenwirtschaft, die Union, SPD, Grüne und Linke per Grundgesetzänderung im Bundesrat ermöglichten.
Sandra Keplinger retweeted
Nicht mal NATO-Befürworter Jörg Haider hat die Neutralitätslüge vom verhärmten Giftzwerg @herbert_kickl geglaubt!
Wir schreiben das Jahr 2026. In österreichischen Supermärkten funktioniert der Self-Checkout nicht wirklich.
Wir schrieben das Jahr 2007. In London ist problemloser Self-Checkout der Standard.
Die linke Wirtschaftspolitik trägt Mitschuld an der Misere in Frankreich. Hear me out:
Die Gründe, warum in Frankreich gebrandschatzt wird, sind mannigfaltig. Der Verdacht liegt nahe, dass zwei Dinge zentral sind: einerseits ein Staat, der dank linker Wirtschaftspolitik seit Jahrzehnten über seine Verhältnisse lebt und nun sparen muss, und andererseits eine gescheiterte Integrationspolitik, die Zuwanderung aus Ländern zugelassen hat, in denen westliche Werte wenig Rückhalt haben. Was sich jetzt zeigt, ist, dass Europa seine Wehrhaftigkeit verloren hat – allerdings nicht ganz Europa (siehe Video).
Linke Wirtschaftspolitik und mangelnde Wirtschaftsbildung gehen dabei Hand in Hand mit diesem Verlust. Wer nicht versteht, wie Wohlstand entsteht, hält ihn für geraubt. So machen wir uns selbst zu Tätern und die anderen zu Opfern. Und gegen Opfer wehrt man sich nicht, das wäre unanständig.
Gepaart mit der Besessenheit vom „Postkolonialismus“ hat dieses Denken seinen Siegeszug durch Universitäten und Institutionen angetreten. Das führt dazu, dass selbst bürgerliche Medien das Rauben und Brandschatzen unter dem Deckmantel der sozialen Ungerechtigkeit indirekt verteidigen. Plünderer wirken dann wie mutige Rebellen, die in der Tradition der Französischen Revolution gegen Unrecht kämpfen. Dass sie genau das Gegenteil dieser Werte vertreten, scheint viele nicht zu stören. Zur Erinnerung: Freiheit (des Einzelnen), Gleichheit (vor dem Gesetz) und Brüderlichkeit (Zusammenhalt der Bürger als gemeinsame Nation).
Wer nicht selbst plündert, wird zumindest zum nützlichen Idioten, der in der Polizei die eigentliche Gefahr sieht. Selbst Macron stellt die Exekutive unter Verdacht. Doch was, wenn nicht „Polizeigewalt“, soll diese Mobs noch in Schach halten? Wer dieses Narrativ mitträgt, verrät seine liberalen Werte. Denn ein Rechtsstaat, der bei offensichtlichen Verbrechern nicht mehr durchgreifen kann, gibt sich selbst auf.
PS:
Erratum: Dank @vitus6999 weiß ich nun, dass ich das Wort brandschatzen falsch verwende. Was ich meine ist Brandstiftung!
Sorry for that.
Erratum: Dank @vitus6999 weiß ich nun, dass ich das Wort brandschatzen falsch verwende. Was ich meine ist Brandstiftung!
Sorry for that.
Sandra Keplinger retweeted
Die linke Wirtschaftspolitik trägt Mitschuld an der Misere in Frankreich. Hear me out:
Die Gründe, warum in Frankreich gebrandschatzt wird, sind mannigfaltig. Der Verdacht liegt nahe, dass zwei Dinge zentral sind: einerseits ein Staat, der dank linker Wirtschaftspolitik seit Jahrzehnten über seine Verhältnisse lebt und nun sparen muss, und andererseits eine gescheiterte Integrationspolitik, die Zuwanderung aus Ländern zugelassen hat, in denen westliche Werte wenig Rückhalt haben. Was sich jetzt zeigt, ist, dass Europa seine Wehrhaftigkeit verloren hat – allerdings nicht ganz Europa (siehe Video).
Linke Wirtschaftspolitik und mangelnde Wirtschaftsbildung gehen dabei Hand in Hand mit diesem Verlust. Wer nicht versteht, wie Wohlstand entsteht, hält ihn für geraubt. So machen wir uns selbst zu Tätern und die anderen zu Opfern. Und gegen Opfer wehrt man sich nicht, das wäre unanständig.
Gepaart mit der Besessenheit vom „Postkolonialismus“ hat dieses Denken seinen Siegeszug durch Universitäten und Institutionen angetreten. Das führt dazu, dass selbst bürgerliche Medien das Rauben und Brandschatzen unter dem Deckmantel der sozialen Ungerechtigkeit indirekt verteidigen. Plünderer wirken dann wie mutige Rebellen, die in der Tradition der Französischen Revolution gegen Unrecht kämpfen. Dass sie genau das Gegenteil dieser Werte vertreten, scheint viele nicht zu stören. Zur Erinnerung: Freiheit (des Einzelnen), Gleichheit (vor dem Gesetz) und Brüderlichkeit (Zusammenhalt der Bürger als gemeinsame Nation).
Wer nicht selbst plündert, wird zumindest zum nützlichen Idioten, der in der Polizei die eigentliche Gefahr sieht. Selbst Macron stellt die Exekutive unter Verdacht. Doch was, wenn nicht „Polizeigewalt“, soll diese Mobs noch in Schach halten? Wer dieses Narrativ mitträgt, verrät seine liberalen Werte. Denn ein Rechtsstaat, der bei offensichtlichen Verbrechern nicht mehr durchgreifen kann, gibt sich selbst auf.
Sandra Keplinger retweeted
Liberale Demokratie in Europa, jetzt musst du dich entscheiden. Ob du mit derselben Kraft, mit der du gekommen bist, überlebst und prosperierst oder gesättigt abtrittst und das Feld den Vandalen überlässt.













