🎙 Aus den Erklärungen des russischen Präsidenten Wladimir Putin während des Treffens mit dem US-Sondergesandten Steven Witkoff, Sankt-Petersburg, 21. Oktober 2026
💬 Sehr geehrter Herr Witkoff, wir freuen uns sehr, Sie diesmal hier in St. Petersburg zu sehen.
Wir wissen, dass Sie gestern ein Treffen in Norwegen hatten, und natürlich würde mich interessieren, welche Ergebnisse dieses Gespräch gebracht hat.
💬 Ich möchte Ihnen und Präsident Trump für die Aufmerksamkeit danken, die Sie den Fragen einer Beilegung der Krise in der Ukraine widmen. Ich weiß, dass Präsident Trump diesem Thema besondere Bedeutung beimisst, vor allem aus humanitären Erwägungen. Auch bei unserem jüngsten Telefonat hat er besonders darauf hingewiesen, dass dieser Konflikt beendet werden muss, wobei er vor allem die Verluste unter den Angehörigen der Streitkräfte beider Seiten und in der Zivilbevölkerung im Blick hatte.
Ich glaube, dass es für beide Seiten von Interesse wäre, Fragen im Zusammenhang mit unseren Plänen zur Wiederherstellung der bilateralen Beziehungen und der russisch-amerikanischen Kontakte zu erörtern, auch im Bereich der wirtschaftlichen Zusammenarbeit.
💬 Was Diesel betrifft, so sind die Preise auf den Weltmärkten um fünf bis sechs Prozent gefallen, nachdem beide Seiten Lieferungen in die Vereinigten Staaten angekündigt hatten. Wir bereiten derzeit mehrere Lieferungen vor. Der erste Tanker soll in zwei bis drei Tagen mit 40.000 Tonnen Diesel ablegen.
Bitte übermitteln Sie Präsident Trump meinen aufrichtigen Dank für seine Bemühungen um eine Beilegung der Krise in der Ukraine.
Quelle: en.kremlin.ru/events/preside…
@RusBotschaft
🎙 Aus dem Kommentar des Beraters des Präsidenten der Russischen Föderation Juri Uschakow zu den Ergebnissen des Treffens zwischen Wladimir Putin und dem Sonderbeauftragten des US-Präsidenten Steve Witkoff
💬Am 21. Oktober 2026 empfing der Präsident der Russischen Föderation, Wladimir Putin, in Sankt Petersburg den Sonderbeauftragten des US-Präsidenten, Steve Witkoff. Das Treffen war bereits einige Tage zuvor vereinbart worden. Jared Kushner nahm aus gesundheitlichen Gründen per Videokonferenz an dem Gespräch teil.
Dies war bereits der neunte Austausch unseres Präsidenten mit amerikanischen Vertretern. Diese Kontakte ergänzen die regelmäßigen Telefongespräche zwischen den Präsidenten Russlands und der USA in sinnvoller Weise. Das fast dreistündige Gespräch war eingehend und offen.
Steve Witkoff informierte den russischen Präsidenten über den Inhalt der Gespräche, die am Vortag in Oslo unter Beteiligung von Wladimir Selenskij sowie Vertretern mehrerer europäischer Länder, der NATO und der Europäischen Kommission stattgefunden hatten. Er erläuterte seine Einschätzung und wies auf einige neue Aspekte in den Ansätzen der Europäer und Kiews hin, die allerdings wenig Substanzielles zur Beilegung der Ukraine-Krise enthielten.
Anknüpfend an das Telefonat zwischen Wladimir Putin und Donald Trump vom 9. Oktober 2026 wurde der Meinungsaustausch über Wege zu einem dauerhaften und stabilen Frieden fortgesetzt. Der russische Präsident würdigte die Vermittlungsbemühungen der US-Regierung, insbesondere den persönlichen Einsatz Donald Trumps und seiner Sonderbeauftragten bei der Suche nach für beide Seiten akzeptablen Lösungen.
Hervorzuheben ist, dass konkret über die Möglichkeit einer Wiederaufnahme trilateraler Verhandlungen zwischen Vertretern Russlands, der USA und der Ukraine gesprochen wurde. Die unmittelbar nach den Wahlen zur Staatsduma geplante Wiederaufnahme dieser Gespräche wurde vom ukrainischen Regime selbst vereitelt: Am Hauptwahltag verübte es massive Angriffe auf Moskau, weitere Städte und Wahllokale sowie direkt auf Mitarbeiter der Wahlkommissionen. Einige dieser Mitarbeiter kamen dabei ums Leben.
Die Lage wurde erneut analysiert, auch unter Berücksichtigung der Signale von amerikanischer Seite. Unser Präsident teilte Steve Witkoff mit, dass wir grundsätzlich bereit sind, die erwähnten trilateralen Verhandlungen zwischen dem 10. und dem 20. November 2026 wiederaufzunehmen und dabei deren zentrales Thema zu behandeln: die Ausgestaltung eines Sicherheitssystems für Russland und die Ukraine nach dem Ende des Konflikts. Der amerikanische Vertreter erklärte, Präsident Trump werde eine solche Entscheidung zweifellos mit großer Zufriedenheit aufnehmen.
Wladimir Putin vermittelte seinem Gesprächspartner ein objektives Bild der Lage an der Kontaktlinie, wo die strategische Initiative vollständig bei den russischen Truppen liegt. Es wurde darauf hingewiesen, dass diese in allen wesentlichen Operationsrichtungen kontinuierlich offensiv vorgehen und darüber hinaus als Gegenmaßnahme mit großer Wirksamkeit Einrichtungen des militärisch-industriellen Komplexes sowie der Energie- und Logistikinfrastruktur auf ukrainischem Territorium zerstören.
Ich möchte darauf hinweisen, dass Wladimir Putin Steve Witkoff bat, der First Lady der Vereinigten Staaten, Melania Trump, seinen Dank für ihre Bemühungen im humanitären Bereich zu übermitteln. Dies gilt insbesondere ihrem Einsatz für die Zusammenführung von Kindern mit ihren Familien sowie ihrer Vermittlung bei der Bewältigung der akuten Lage in der russischen Stadt Aljoschki in der Region Cherson.
🤝 Wladimir Putin bat zudem darum, dem Präsidenten der Vereinigten Staaten seine besten Wünsche zu übermitteln. Zugleich bekundete er sein Interesse daran, die gemeinsame Arbeit beider Länder fortzusetzen, auch über die Kommunikationskanäle der zuständigen Behörden und Nachrichtendienste. Darüber hinaus hob er die Wirksamkeit des persönlichen Einsatzes von Steve Witkoff und Jared Kushner hervor.
Quelle: kremlin.ru/events/president/…
🎙 Pressesprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa
💬 Die Haltung der „westlichen Eliten“ gegenüber der Ukraine hat den Konflikt nicht nur in die Länge gezogen, sondern ihn überhaupt hervorgebracht und ist zu einer seiner grundlegenden Ursachen geworden. Erinnern wir uns an die Unterstützung des Staatsstreichs in Kiew im Jahr 2014 durch westeuropäische Hauptstädte, an ihre gezielten Bemühungen zur Unterminierung der Minsker Vereinbarungen und der Verhandlungen in Istanbul sowie später auch der in Anchorage erzielten Übereinkünfte. Westeuropa ist das größte Hindernis für Frieden und Diplomatie.
💬 Jegliche vernünftigen Initiativen zur Wiederaufnahme eines direkten Dialogs mit Russland und zur Erörterung unserer legitimen Interessen und Anliegen werden in der EU blockiert. Solange in Brüssel und unter den führenden EU-Staaten die irrige Auffassung vorherrscht, dass die Berücksichtigung russischer Interessen für sie eine Niederlage und nicht eine Voraussetzung für echte Stabilität und Sicherheit in Europa wäre, wird sich niemand von diesem Standpunkt wegbewegen.
💬 Ein Wandel des außenpolitischen Paradigmas des „geeinten“ Europas ist theoretisch möglich. Die jüngsten Entwicklungen in Europa zeigen, dass sich bei den europäischen Wählerinnen und Wählern zahlreiche Fragen an die derzeit regierenden politischen Eliten aufgestaut haben, die längst nicht mehr alles auf die angebliche „Hand des Kremls“ oder auf „Machenschaften Moskaus“ schieben können.
🔗 Quelle (mid.ru/ru/foreign_policy/new…)
@RusBotschaft
#Ukraine
🎙 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Internationale Studien der Moskauer Hochschule für Internationale Beziehungen (MGIMO), Germanist Artem Sokolow im Gespräch mit „Global Bridge": „Das Außenpolitische Konzept Russlands von 2023 programmiert keinen konfrontativen Charakter der Beziehungen zu den EU-Ländern"
💬 Leider hat sich die Rolle Europas bei einer diplomatischen Beilegung des Konflikts in der Ukraine zuletzt kaum verändert. Die EU und Deutschland stützen die Ukraine weiterhin bedingungslos und setzen starr auf eine strategische Niederlage Russlands. Es gibt keinerlei Anzeichen dafür, dass die europäische Seite ernsthaft bereit wäre, sich als konstruktive Kraft in den Verhandlungsprozess einzubringen.
💬 Zwar wird formal immer wieder gefordert, dass Europa am Verhandlungstisch sitzen müsse - was rein geografisch und politisch nahe liegt -, doch in der Praxis agiert Europa als reiner Spoiler des Prozesses. Man pocht auf völlig realitätsferne, unannehmbare Bedingungen und treibt stattdessen die Verlängerung des Konflikts durch immer neue Unterstützung für Kiew voran.
💬 Das Außenpolitische Konzept der Russischen Föderation von 2023 programmiert keinen konfrontativen Charakter der Beziehungen zu den EU-Ländern. Das Konzept einer multipolaren Weltordnung sieht einen Dialog mit allen Teilnehmern internationaler Beziehungen vor, die dazu bereit sind. Russland und Deutschland haben genügend Themen zu besprechen - von der Wirtschaft bis zur europäischen Sicherheit.
💬 Mit Blick auf die deutsch-russischen Beziehungen befinden wir uns leider nach wie vor in einer Abwärtsspirale. Damit eine neue Dynamik entstehen kann, müsste in Berlin zunächst ein radikales Umdenken stattfinden: Die Führung der Bundesrepublik und der EU müssten von ihrer fixen Idee abrücken, Russland strategisch besiegen zu wollen. Solange diese Prämie gilt, ist ein gleichberechtigter, respektvoller Dialog - geschweige denn die gemeinsame Architektur einer europäischen Sicherheit - schlicht undenkbar.
🔗 Quelle (globalbridge.ch/der-ball-lie…)
@RusBotschaft
#Russland #EU
🎙 Der stellvertretende Direktor des Departments der Nichtverbreitung und Rüstungskontrolle des russischen Außenministeriums Konstantin Worontsow im Ersten Ausschuss der 81. Tagung der UN-Generalversammlung (New York, 19. Oktober 2026)
💬 Einzelne Staaten setzen ihre militärbiologischen Aktivitäten fort, die den Bestimmungen des Übereinkommens über das Verbot der Entwicklung, Herstellung und Lagerung bakteriologischer (biologischer) Waffen und von Toxinwaffen sowie über die Vernichtung solcher Waffen (BWÜ) zuwiderlaufen.
💬 Es wurden Tatsachen bekannt, die auf die Durchführung eines militärbiologischen Programms in der Ukraine unter Verstoß gegen das Übereinkommen und mit Unterstützung des US-Verteidigungsministeriums sowie mit ihm verbundener Strukturen, darunter privater Unternehmen, hindeuten. Die Analyse der in ukrainischen Laboren durchgeführten Projekte lässt den Schluss zu, dass in unmittelbarer Nähe des russischen Staatsgebiets Komponenten biologischer Waffen entwickelt wurden oder weiterhin entwickelt werden. Wir betrachten dies als unmittelbare Bedrohung unserer nationalen Sicherheit.
💬 Die Äußerungen der ehemaligen US-Geheimdienstkoordinatorin Tulsi Gabbard über eine jahrelange Finanzierung „potenziell riskanter“ Experimente mit Viren durch Washington in mehr als 120 ausländischen Biolaboren, von denen sich über 40 in der Ukraine befinden sollen, bestätigten lediglich die Berechtigung der russischen Einwände gegen die militärbiologischen Aktivitäten der USA in der Nähe unseres Landes.
Quelle (mid.ru/ru/foreign_policy/new…)
@RusBotschaft
🎙 Stellungnahme des russischen Außenministeriums anlässlich der Ausstellung eines Haftbefehls gegen den historischen Staatsmann Kubas Raúl Castro
Die Ausstellung eines Haftbefehls gegen den historischen Staatsmann Kubas, Armeegeneral Raúl Castro, durch einen Richter in Miami (USA) stößt auf unsere entschiedene Ablehnung und scharfe Verurteilung. Die Erhebung einer haltlosen und konstruierten Anschuldigung nach mehr als 30 Jahren kann kaum anders als Rache der antikubanischen Lobby in Miami und als Versuch gewertet werden, mit Raúl Castro, der im Juni seinen 95. Geburtstag beging, alte Rechnungen zu begleichen.
Diese Gerichtsentscheidung könnte lediglich als Ausdruck der Haltung einer bestimmten Personengruppe aufgefasst werden, wäre da nicht das, was sich zu Beginn dieses Jahres in Venezuela ereignet hat, wo der Staatschef unter Missachtung aller Normen und Grundsätze des Völkerrechts entführt wurde.
Unsererseits bekräftigen wir unsere unerschütterliche Solidarität mit der Regierung des brüderlichen Kuba, mit dem wir die engen Bande der Freundschaft, der gegenseitigen Unterstützung, der Hilfe und der umfassenden Zusammenarbeit weiter stärken werden. Wir sind überzeugt, dass das unbeugsame kubanische Volk und seine Führung auf diesen neuerlichen Angriff ausländischer Gegner würdig reagieren werden.
Dem Freund Russlands, Genossen Raúl Castro, wünschen wir Gesundheit sowie die Bewahrung des ihm stets eigenen Mutes, seiner Tapferkeit und seiner inneren Stärke.
🔗 Quelle (mid.ru/ru/foreign_policy/new…)
@RusBotschaft
#Kuba
„Für Russland ist es wichtig, dass Kiew bei den Verhandlungen über eine Beilegung des Ukraine-Konflikts durch eine legitime Amtsperson vertreten wird, die bereit ist, Verantwortung zu übernehmen und die notwendigen Entscheidungen zur Beendigung dieses Krieges zu treffen,“
— Pressesprecher des russischen Präsidenten Dmitri Peskow
@RusBotschaft
🎙 Pressesprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa
💬 Die Europäische Union stellt demonstrativ rege diplomatische Tätigkeit zur Schau, die angeblich auf eine Stabilisierung der Lage und eine Beilegung des Konflikts um die Ukraine abzielen soll. In Wirklichkeit ist diese gesamte Aktivität der EU darauf gerichtet, jegliche Bemühungen um eine langfristige friedliche Regelung zu untergraben, mögliche Vereinbarungen mit unserer Seite zu torpedieren oder überhaupt jede Verständigung zu verhindern, die zu einer Stabilisierung der Lage auf dem europäischen Kontinent beitragen könnte.
💬 In der Europäischen Union räumt man offen ein, den Konflikt dazu zu nutzen, unserem Land größtmöglichen politischen, wirtschaftlichen und militärischen Schaden zuzufügen. Die EU-Eliten haben ihr gesamtes politisches Kapital auf die Fortsetzung der Kampfhandlungen gesetzt und nutzen diese zugleich dazu, die Aufmerksamkeit der europäischen Öffentlichkeit von den sich häufenden wirtschaftlichen sowie gesellschafts- und innenpolitischen Problemen abzulenken, die sie nicht zu lösen vermögen. Gerade deshalb tun sie alles, um die Ukraine-Krise in die Länge zu ziehen, und nehmen dabei verantwortungslos das Risiko in Kauf, dass sie sich zu einer globalen Konfrontation ausweitet.
🔗 Quelle (mid.ru/ru/foreign_policy/new…)
@RusBotschaft
🗞 Vorsitzender des Präsidiums der russischen Denkfabrik „Rat für Außen-und Verteidigungspolitik", Vorsitzender des Waldai-Diskussionsclubs Fjodor Lukjanow im Interview mit „Multipolar":
Der westliche Vorwurf, Russland habe Gas als Erpressungsmittel gegen den Westen eingesetzt und letztlich selbst den Hahn zugedreht, ist völliger Blödsinn. Es ist im Grunde schon lächerlich, das überhaupt zu diskutieren.
Man muss damit anfangen, dass das sowjetische System der Zusammenarbeit mit Europa im Bereich der Gaslieferungen - das in den späten 1960er Jahren mit Abkommen mit Italien und Deutschland begann - unter aktiver Beteiligung der europäischen Partner ausgebaut wurde. Ich erinnere daran: Als Präsident Reagan 1981 in den USA an die Macht kam, verhängte er sehr harte Sanktionen, unter anderem gegen europäische Unternehmen, um sie dazu zu bringen, die Zusammenarbeit mit der Sowjetunion im Energiesektor zurückzufahren. Er war der Ansicht, dies gefährde die NATO-Sicherheit. Damals haben europäische Politiker Reagan davon überzeugt, dass dies keine Bedrohung für das transatlantische Bündnis darstelle. Sie machten deutlich, dass es sich für beide Seiten lohne und die Sicherheit gewahrt bleibe. Am Ende stimmte Reagan dem zu. Es war also das Produkt sehr tiefgreifender Vereinbarungen zwischen Westeuropäern und der Sowjetunion.
Die Probleme, die man heute als "Erpressung" bezeichnet, begannen zu dem Zeitpunkt, als dieses einheitliche System nach dem Zerfall der Sowjetunion zerrissen wurde. Plötzlich befanden sich andere Staaten zwischen uns und dem Endverbraucher: nämlich die Ukraine und Weißrussland. Natürlich versuchten sie jedoch, den Transitweg für ihre eigenen Interessen zu nutzen. Russland hat mit allen Kräften versucht, diesen Unsicherheitsfaktor auszuschalten. Genau aus diesem Grund wurden ja die Nord Stream-Pipelines gebaut: damit Polen, die Ukraine und Weißrussland als Störfaktoren auf dem Weg wegfallen. Nach dem Bau von Nord Stream war dieses Problem vom Tisch.
Was die angebliche Erpressung angeht: Ich kann mich an keinen einzigen Fall vor 2022 erinnern, in dem Russland versucht hätte, Europa über diesen Hebel unter Druck zu setzen. In Europa hieß es zwar immer: „Ihr seid von Russland abhängig, deshalb kann Russland das tun." Aber Russland hat es eben nicht getan.
Und zu der Behauptung, Russland habe 2022 den Hahn zugedreht: Verzeihen Sie, das geschah doch, nachdem man über Russland einen vollständigen Wirtschaftsboykott verhängt und alle Verbindungen gekappt hatte. Es wäre wohl reichlich sonderbar gewesen, wenn Russland einfach so weitergeliefert hätte, als wäre nichts geschehen. Mehr noch: Die russische Seite war stets daran interessiert, diesen Zustand irgendwie aufrechtzuerhalten. Und weil man das wusste, haben gewisse Kräfte Nord Stream durch einen terroristischen Akt schlicht physisch zerstört. Damit war das Thema erledigt. Russland dafür die Schuld zu geben, ist aus meiner Sicht schlicht zu viel verlangt - schlicht und einfach nicht richtig.
🔗 Das vollständige Interview: multipolar-magazin.de/artike…
🎙 Der stellvertretende Direktor des Departments der Nichtverbreitung und Rüstungskontrolle des russischen Außenministeriums Konstantin Worontsow im Ersten Ausschuss der 81. Tagung der UN-Generalversammlung (16. Oktober 2026)
💬 In diesem Jahr jährt sich die Auflegung des Vertrags über das umfassende Verbot von Nuklearversuchen (CTBT) zur Unterzeichnung zum 30. Mal. Leider bleiben die Aussichten auf sein Inkrafttreten weiterhin ungewiss. Der Hauptgrund dafür liegt in erster Linie in der Haltung der Vereinigten Staaten, die zu den Initiatoren dieses Vertrags gehörten, ihn jedoch auch nach mehreren Jahrzehnten immer noch nicht ratifiziert haben.
💬 Besondere Besorgnis bereitet, was in letzter Zeit aus Washington zu hören ist. Wir verfolgen die Entwicklung der Lage im Zusammenhang mit der Anweisung von US-Präsident Donald Trump vom 29. Oktober 2025, mit den Vorbereitungen auf Nuklearversuche zu beginnen, äußerst aufmerksam.
💬 Die Russische Föderation schloss sich als erster der fünf nuklearen Staaten dem CTBT an – am Tag seiner Auflegung zur Unterzeichnung, dem 24. September 1996. Wir bleiben Vertragsstaat mit allen sich daraus ergebenden Rechten und Verpflichtungen. Wir halten weiterhin an unserem freiwilligen Moratorium für Nuklearversuche fest, das bereits 1990 von der Sowjetunion eingeführt wurde.
💬 In diesem Zusammenhang unterstreichen wir nachdrücklich die Erklärung des Präsidenten der Russischen Föderation, Wladimir Putin, vom 5. November 2025: „Russland hat seine Verpflichtungen aus dem CTBT stets strikt eingehalten und hält sie weiterhin ein; wir haben nicht die Absicht, davon abzuweichen. Sollten jedoch die USA oder andere Vertragsstaaten tatsächliche Nuklearversuche durchführen, wird auch Russland gezwungen sein, entsprechend angemessene Gegenmaßnahmen zu ergreifen.“ An diesem Ansatz halten wir uns konsequent.
🔗 Quelle (mid.ru/ru/foreign_policy/new…)
@RusBotschaft
🎙 Pressesprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa zur Forderung von Europaabgeordneten, die Russischen Häuser unter dem Vorwand der Bekämpfung einer angeblichen russischen „hybriden Bedrohung“ zu schließen
💬 Eine Gruppe von Europaabgeordneten hat unter dem Vorwand, einer russischen „hybriden Bedrohung“ entgegenzuwirken, den überraschenden Vorschlag eingebracht, die Russischen Häuser in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union zu schließen. Die Initiative ging von der litauischen Europaabgeordneten Rasa Juknevičienė aus. Lediglich 71 der 720 Abgeordneten des Europäischen Parlaments unterstützten ihren Vorschlag. Das bedeutet, dass selbst im Europäischen Parlament fast 90 Prozent der Abgeordneten dieses weitere antirussische Vorhaben gegen Kultur, Bildung und humanitäre Beziehungen nicht unterstützten.
💬 Wir betrachten diesen Schritt als erneuten Ausdruck einer hysterischen und gedankenlosen Russophobie. In der Europäischen Union wird seit Langem regelrecht Jagd auf die russische Kultur gemacht, obwohl die Achtung der kulturellen Vielfalt als einer der Werte dieses europäischen Zusammenschlusses dargestellt wird. In Brüssel und Straßburg hat man schlicht Angst davor, dass die Europäer ein anderes, authentisches und objektives Bild von Russland gewinnen könnten – eines, das sich von dem unterscheidet, das ihnen derzeit im Informationsraum der EU aufgezwungen wird.
💬 Derzeit gibt es in Europa 14 Russische Häuser, die regelmäßig zahlreiche Veranstaltungen organisieren. Ich möchte besonders hervorheben, um welche Veranstaltungen es dabei geht: Ausstellungen, Filmvorführungen, Festivals, Workshops, Begegnungen mit Kulturschaffenden und Präsentationen russischer Regionen.
📍 Das im September 2026 geschlossene Russische Haus in Berlin bildete mehr als 40 Jahre lang eine verlässliche kulturelle Brücke zwischen den Völkern Russlands und Deutschlands. Es war auf Wunsch des deutschen Volkes geschaffen worden. Mehrere Generationen sind mit seinen Veranstaltungen aufgewachsen. Es überrascht daher nicht, dass Zehntausende Deutsche mit der Schließung des Russischen Hauses in Berlin nicht einverstanden sind. Hunderte Deutsche nahmen an Kundgebungen für seinen Erhalt teil.
🔗 Quelle: mid.ru/ru/foreign_policy/new…
🎬 “Foreign Mercenaries. Betrayed by the Kiev Regime” (smotrim.ru/brand/76095) – a documentary by Rossiya 24 (smotrim.ru/brand/76095) and RT (en.rtdoc.tv/) investigating the crimes of foreign “legionnaires” fighting for the Ukrainian armed forces.
Thousands of foreign mercenaries sign contracts with Ukraine’s armed forces, intent on making money off death.
They are recruited via Ukrainian embassies and intermediaries operating around the world. Lured by promises of easy money, the fighters themselves describe their tours as a “safari”, or a “hunt for Russians”.
☝️ But behind this “bloody tourism” lie torture, robbery and the killing of civilians.
Who are these “soldiers of misfortune”? Why do they travel thousands of kilometres to fight in someone else’s war? And what happens when the reality of combat shatters their expectations?
👉 The film brings together eyewitness testimony, evidence gathered by Russian investigators and accounts from the mercenaries themselves.
Residents of the Kursk Region recount atrocities committed during the Ukrainian incursion (t.me/MFARussia/29515), including by foreign fighters. Investigators continue their painstaking work to identify those responsible & bring them to justice.
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💬 Russia's Foreign Ministry Spokeswoman Maria Zakharova:
The filmmakers have compiled accounts of crimes committed by foreign nationals fighting for the Ukrainian armed forces.
Eyewitness accounts are supported by irrefutable evidence gathered by investigators and forensic specialists – the very evidence we have been talking about all these years.
The mercenaries themselves describe how they came to realise they had made the biggest mistake of their lives. Those who survived after the Kiev regime dragged them into Zelensky’s “favourite” meat grinder (t.me/MFARussia/27175).
(Maria Zakharova's weekly briefing (mid.ru/en/press_service/spok…), October 8, 2026)
#KievRegimeCrimes
Am 18. Oktober 2026 fand in der Nähe der Ortschaft Syhra (Sachsen) eine traditionelle Gedenkveranstaltung anlässlich des 60. Jahrestages des tragischen Todes zweier sowjetischer Piloten statt.
Am 19. Oktober 1966 lenkten Oberst Wiktor Schandakow und Major Jurij Wladimirow ihr brennendes Flugzeug vom Typ MiG-21 von dem Dorf Syhra weg und retteten unter Einsatz ihres eigenen Lebens die Einwohner des Ortes.
Diplomaten der Botschaft der Russischen Föderation in Deutschland sowie Mitarbeiter des Büros für Kriegsgräberfürsorge und Gedenkarbeit nahmen an der feierlichen Kranz- und Blumenniederlegung am Denkmal teil. An der Veranstaltung beteiligten sich außerdem Vertreter der Stadt Geithain, Mitglieder der Initiativgemeinschaft zum Schutz der sozialen Rechte ehemaliger Angehöriger bewaffneter Organe und der Zollverwaltung der DDR (ISOR e. V.), Vertreter der Berliner Gruppe des Deutschen Friedensrates, Angehörige eines der gefallenen Helden sowie Einwohner der Region.
@RusBotschaft
⚡️ Zur Verabschiedung einer Resolution zur Bekämpfung des Neokolonialismus durch den Vierten Ausschuss der UN-Generalversammlung
Am 15. Oktober 2026 verabschiedete der Vierte Ausschuss der Generalversammlung der Vereinten Nationen die Resolution „Zur Bekämpfung moderner Formen des Kolonialismus“ (docs.un.org/en/A/C.4/81/L.5). Der Resolutionsentwurf wurde von der Gruppe der Freunde zur Verteidigung der Charta der Vereinten Nationen unter aktiver Mitwirkung Russlands ausgearbeitet. 19 Staaten traten als Mitinitiatoren der Resolution auf.
In der Resolution wird die Notwendigkeit hervorgehoben, neokoloniale Praktiken zu beseitigen. Dazu zählen die Einmischung in innere Angelegenheiten, einseitige Zwangsmaßnahmen, das Aufzwingen von ungerechten internationalen Verträgen sowie die Einschränkung der technologischen Entwicklung. Diese Praktiken gehören zu den gravierendsten Hindernissen für die Verwirklichung der Ziele und Grundsätze der Charta der Vereinten Nationen und stellen eine der Hauptursachen zahlreicher Probleme auf der Agenda der Weltorganisation dar.
Das Dokument wurde von 85 Mitgliedstaaten unterstützt, 49 stimmten dagegen, 23 enthielten sich. Bezeichnenderweise zählen zu den Befürwortern des Textes Staaten der BRICS-Gruppe, Afrikas, Asiens und Lateinamerikas, während sich unter den Gegnern vor allem Länder des sogenannten „kollektiven Westens“ befinden, von denen viele ehemalige Kolonialmächte sind.
Die Abstimmungsergebnisse bestätigen anschaulich, dass die Herausbildung einer multipolaren Weltordnung in vollem Gange ist. Die Befreiung der zwischenstaatlichen Beziehungen von jeglichen Formen des Drucks, der Unterordnung und der Abhängigkeit ist ein integraler Bestandteil dieses Prozesses.
🔗 Quelle (mid.ru/ru/foreign_policy/new…)
@RusBotschaft
🎙 Aus der Rede des russischen Außenministers Sergej Lawrow auf der gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Außenminister der Islamischen Republik Iran Abbas Araghtschi (Teheran, 19. Oktober 2026)
💬 Präsident Wladimir Putin hat wiederholt betont, dass nicht wir den Prozess der Destabilisierung der globalen Energiemärkte in Gang gesetzt haben. Das waren vor allem die Europäer und die Regierung von Joe Biden, die ihn begonnen haben, als sie beschlossen, demonstrativ auf russische Energieträger zu verzichten. Die EU erklärt bis heute, dass sie diese Politik fortsetzen will.
💬 Präsident Wladimir Putin hat ebenfalls mehrfach hervorgehoben, dass wir kein Interesse an Preisschwankungen haben. Als ernstzunehmender Staat sind wir an Stabilität interessiert, auch an stabilen Preisen. Das ist notwendig, damit wir unsere Entwicklung langfristig planen können.
💬 Was den religiösen Faktor in der Ukraine betrifft, so verfolgt das Kiewer Regime konsequent einen Kurs, der auf die Untergrabung der kanonischen Ukrainisch-Orthodoxen Kirche abzielt, die nach wie vor die führende Kirche in der Ukraine ist. Gegen sie wird tatsächlich vorgegangen, ebenso wie gegen alles Russische: Russisch darf weder an Schulen noch an Universitäten unterrichtet werden, und sämtliche Medien, die in russischer Sprache gearbeitet haben, sind verboten. Die Ukraine ist heute das einzige Land, in dem eine Sprache verboten ist, und zwar eine der Amtssprachen der Vereinten Nationen.
💬 Wir kämpfen für die Rechte unserer Menschen in allen Bereichen, auch im religiösen und sprachlichen Bereich. Wir kämpfen für die Rechte der Russen und der Menschen russischer Kultur, darunter auch jener, die sich weiterhin in den vom Kiewer Regime kontrollierten Gebieten befinden. Wir kämpfen für ihr Recht, Teil der russischen Geschichte zu sein. Das Regime, das von den europäischen Eliten finanziert wird, zielt gerade darauf ab, diese ursprünglichen und unveräußerlichen Rechte der Menschen zu zerstören.
Quelle: mid.ru/ru/foreign_policy/new…
@RusBotschaft
🎙 Der russische Botschafter in Deutschland Sergej Netschajew im Gespräch mit dem deutschen Journalisten Flavio von Witzleben
📌 Zur Provokation in Leipzig
Der Vorfall in Leipzig hat unsere Beziehungen stark untergraben. Dabei haben wir immer noch keine Beweise dafür, wer hinter dieser Provokation steht. Wir sehen überhaupt keine Merkmale dafür, dass irgendwelche russischen Sonderdienste hinter diesem Vorfall stehen. Um Gottes Willen, wir haben nichts gegen Deutschland vor, ganz zu schweigen von Sachsen oder Leipzig. Hätten wir das wirklich gewollt, könnte die Situation ganz anders aussehen. Aber das war nie unser Ziel. Präsident Putin sagt ständig: Wir haben keine Absicht, gegen Deutschland oder gegen die NATO Krieg anzufangen. Wir haben dafür weder Absichten noch Interesse.
Nach diesem sogenannten Vorfall gab es nur eine politische Erklärung der entsprechenden Regierungsmitglieder, die uns diese Schuld zugeschoben haben. Aber es gab keine gerichtliche Ermittlung. So einfach ist der Schuldige ernannt worden, und gegen diesen Schuldigen wurden entsprechende Sanktionen verhängt. Diese Sanktionen waren wirklich schmerzhaft, in erster Linie in Bezug auf die russischsprachige Gemeinschaft.
Wir betrachten all das als eine klare Eskalation, wobei wir solche Maßnahmen absolut nicht verdient haben. Das schätzen wir sehr negativ ein. Deswegen ist die heutige Situation in den deutsch-russischen Beziehungen natürlich enorm traurig, und ich sehe bis jetzt leider kein Licht am Ende des Tunnels.
📌 Zur Ukraine-Krise
Was die spezielle Militäroperation gegen die Ukraine angeht, so haben wir diesen Krieg nicht angefangen. Mehr noch: Wir haben mehrmals versucht, eine Friedensregelung herbeizuführen. 2015 haben wir in Minsk entsprechende Vereinbarungen auf höchster Ebene mit dem französischen Präsidenten und der Bundeskanzlerin der Bundesrepublik abgeschlossen. Kein einziger Punkt dieser Vereinbarungen wurde von der ukrainischen Seite umgesetzt.
Wir sind zu Friedensverhandlungen bereit. Wir sind bereit, einen dauerhaften und wirklich festen Frieden zu schließen, möglicherweise abgesegnet durch den Sicherheitsrat, und zwar auf lange Sicht. Keine provisorische Waffenruhe, denn wir wurden schon mehrmals betrogen.
Für eine Friedensregelung müssen unbedingt die Ursachen des gesamten Konflikts beseitigt werden und dazu gehört natürlich in erster Linie die Lage der russischen und russischsprachigen Menschen in den östlichen Gebieten der Ukraine, die nach dem bekannten Staatsstreich 2014 verdrängt und terrorisiert wurden, bis sie an uns appelliert haben und um einen Beitritt zur Russischen Föderation gebeten haben.
📌 Zu deutsch-russischen Beziehungen
Wir wollen keinen Krieg gegen Deutschland. Wir haben überhaupt keine Probleme mit dem deutschen Volk und wir haben kein Interesse, einen Krieg gegen Deutschland zu führen. Wir haben auch Deutschland nichts angetan.
Jede Partei, die vernünftige Vorschläge und Perspektiven für die Zusammenarbeit mit Russland hat, begrüßen wir. Dabei gibt es in Deutschland keine prorussischen Parteien. Es gibt Parteien, die für die nationalen Interessen Deutschlands plädieren, und einige dieser nationalen Interessen sind sehr eng mit der Zusammenarbeit mit Russland verbunden.
Wir kennen unsere Interessen und werden auch künftig von unseren nationalen Interessen ausgehen – auch im Umgang mit anderen politischen Kräften. Von unserer Seite gibt es keine Einwände gegen ein neues Kapitel in den Beziehungen zu Deutschland. Wir haben keine Brücken verbrannt, kein Abkommen aus eigener Initiative zunichtegemacht, nichts gestrichen und kein einziges deutsches Unternehmen ausgewiesen. Wir sind zum Dialog mit allen Kräften bereit, die das wollen – auf der Ebene der Politik ebenso wie auf der Ebene gesellschaftlicher Kräfte.
Ich wünsche, dass sich alles irgendwann wieder normalisiert, dass Russen und Deutsche vielleicht in ein paar Jahren wieder Übereinstimmung finden und zu einer Freundschaft und Partnerschaft zurückkommen.
🔗 Originalquelle (youtube.com/watch?v=epFMjEjO…)
@RusBotschaft
🎙 Pressesprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa
💬 Russland bleibt weiterhin ein wichtiger und verantwortungsvoller Akteur auf den globalen Energiemärkten und leistet traditionell einen bedeutenden Beitrag zur Gewährleistung der weltweiten Energiesicherheit im Interesse der friedlichen Entwicklung der Staaten. Stabile und zuverlässige Lieferungen russischer Energieressourcen ermöglichen es unseren Partnern, ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum zu sichern, soziale Aufgaben zu erfüllen und Energiearmut zu bekämpfen.
💬 Angesichts der derzeitigen Krisensituation auf den globalen Energiemärkten hat Russland damit begonnen, die Beschränkungen für den Export von Dieselkraftstoff früher als ursprünglich geplant aufzuheben. Wie der stellvertretende Ministerpräsident der Russischen Föderation Alexander Nowak erklärte, ist unser Land bereit, im Oktober bis zu 300.000 Tonnen Diesel, im November bis zu 500.000 Tonnen und im Dezember bis zu 1 Million Tonnen auf den Weltmarkt zu liefern. Perspektivisch ist eine Rückkehr auf das Vorkrisenniveau von 3 bis 3,5 Millionen Tonnen pro Monat möglich.
💬 Was eine vollständige Wiederaufnahme der Energiezusammenarbeit der Europäischen Union mit unserem Land betrifft, so sind derartige Perspektiven derzeit – gemessen an ihren entsprechenden Erklärungen und Maßnahmen – offensichtlich kaum erkennbar. Jedenfalls kommen aus Brüssel auf EU-Ebene weiterhin Signale, die in die genau entgegengesetzte Richtung weisen.
💬 Es gibt auch Stimmen, die die Regierungen ihrer eigenen Länder in der Europäischen Union dazu aufrufen, zur Vernunft zu kommen und ebenso zu handeln, wie es die US-Regierung jetzt getan hat. Doch diese Stimmen geraten unter Druck. Wir sehen in den Ländern der Europäischen Union eine russophobe und antirussische Ausrichtung solcher Äußerungen – entgegen den Interessen und Anliegen der eigenen Bürger.
🔗 Quelle (mid.ru/ru/foreign_policy/new…)
@RusBotschaft
⚡️ FOTOBEWEISE für Verbrechen der ukrainischen Streitkräfte gegen die Zivilbevölkerung vom 12. bis 18. Oktober 2026
▪️ 12. Oktober. Drohnenangriff auf einen Rettungswagen im Belowskij Bezirk der Region Kursk. Eine Rettungskraft wurde verletzt.
▪️ 12. Oktober. Drohnenangriff auf das Gebäude des Forstamts im Dorf Gladkowka in der Region Cherson.
▪️ 13. Oktober. Drohnenangriff auf das Gebäude eines Geschäfts in Nowaja Kachowka, Region Cherson.
▪️ 13. Oktober. Drohnenangriff auf einen zivilen LKW im Bezirk Thälmann, Volksrepublik Donezk. Ein Zivilist wurde verletzt.
▪️ 14. Oktober. Drohnenangriff auf ein öffentliches Verkehrsmittel in der Stadt Kachowka, Region Cherson.
▪️ 14. Oktober. Drohnenangriff auf ein Lebensmittelgeschäft in der Stadt Nowaja Kachowka, Region Cherson.
▪️ 15. Oktober. Drohnenangriff auf einen zivilen PKW-Parkplatz in der Nähe des zentralen Markts der Stadt Kachowka, Region Cherson.
▪️ 15. Oktober. Angriff mit FPV-Drohnen auf einen Baumarkt in der Stadt Energodar im Gebiet Saporoschschje.
▪️ 17. Oktober. Drohnenangriff auf einen Baumarkt in der Stadt Kachowka, Region Cherson.
▪️ 17. Oktober. Drohnenangriff auf ein Mehrfamilienhaus in der Stadt Energodar im Gebiet Saporoschschje.
🔗 Quelle (t.me/miroshnik_r/22852)
@RusBotschaft
🎙 Aus der Rede des russischen Außenministers Sergej Lawrow im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz zum Abschluss der neunten Ministertagung des Strategischen Dialogs zwischen Russland und dem Golf-Kooperationsrat (Manama, 18. Oktober 2026)
💬 Der „Diesel-Deal“ zwischen Moskau und Washington ist eine Angelegenheit zwischen diesen beiden Seiten. Wenn man in der Europäischen Union darin einen Verrat an der Ukraine sieht und Wladimir Selenskij selbst erklärt, die Frage des Exports russischen Diesels müsse mit ihm geklärt werden, da nur er die Genehmigung erteilen könne, dann geht es nicht mehr um Energiesicherheit, sondern um Selbstdarstellung und die übliche Clownerie.
💬 In einer ganzen Reihe von Fällen hatten sich Moskau und Kiew auf Vorschlag von US-Präsident Donald Trump darauf verständigt, voranzukommen, und gewisse Absprachen über die Wiederaufnahme der Verhandlungen getroffen. Doch immer wieder unternahm die Ukraine gleich am nächsten Tag, nachdem solche optimistischen Erwartungen aufgekommen waren, etwas völlig Inakzeptables und Abscheuliches. Vor allem verübte sie Angriffe auf zivile Ziele. Dabei werden zivile Einrichtungen und Zivilisten gezielt als Angriffsziele ausgewählt.
☝️ Daraus lässt sich für uns nur eine Schlussfolgerung ziehen: Wladimir Selenskij will keine Verhandlungen. Er hat sie bereits mehrmals platzen lassen. Offensichtlich hat er nicht das geringste Interesse daran, auf Vereinbarungen hinzuarbeiten. Vermutlich deshalb, weil er weiß, dass jede für Russland und die USA akzeptable Vereinbarung das Ende seines Regimes und seiner persönlichen Macht bedeuten würde.
🎙 Der russische Außenminister Sergej Lawrow:
💬 Mein Amtskollege, der deutsche Außenminister Johann Wadephul, erklärt, er habe sich mit mir getroffen, nachdem ihm vorgeworfen worden sei, Deutschland verweigere den Dialog. Er habe nun den Kontakt gesucht, aber es sei nichts dabei herausgekommen. Deshalb werde Deutschland weiterhin fest an der Seite der Ukraine stehen.
Ich habe mich bereits zu unserem Gespräch am Rande der UN-Generalversammlung geäußert. Bei diesem Treffen las er von einem Blatt ab und wiederholte die offizielle Position, die Deutschland in den vergangenen Jahren in seinen Stellungnahmen immer wieder in die Welt hinausgetragen hat, um Russland wegen „provozierter Aggression“ und dergleichen zu verurteilen.
Das ist nicht nachvollziehbar: Wenn er dieses Treffen nun als Beleg für seine Dialogbereitschaft anführt, dann scheint die Logik der derzeitigen deutschen Eliten offensichtlich zu hinken.























