Seenotrettung aus Überzeugung

Joined December 2021
Die EU plant weitere 25 Mio. € in die Kontrolle von Fluchtbewegungen im Osten Libyens zu investieren. Damit weitet sie ihre Kooperation mit Warlord Khalifa Haftars Machtapparat aus, welcher international nicht anerkannt ist. (1/3)
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Als Seenotrettungsorganisation berichten uns Überlebende regelmäßig von einem System aus Folter, Menschenhandel, sexualisierter Gewalt und Erpressung in #Libyen. 31 Organisationen warnen vor einer weiteren Vertiefung dieser Zusammenarbeit. (2/3)
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Wer Fluchtwege blockiert, ohne sichere Alternativen zu schaffen, riskiert, Menschen in einem System von Gewalt und Ausbeutung zurückzulassen. Wir appellieren an die EU, ihrer menschenrechtlichen Verantwortung gerecht zu werden. 👉 infomigrants.net/en/post/741… (3/3)
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🚨 20 Menschen werden seit Sonntag vermisst. Unser Flugzeug #AlbatrossUNO hatte das Boot in Seenot gesichtet und die Behörden mehrfach mit aktualisierten Koordinaten alarmiert. Eine koordinierte Suchaktion bleibt weiterhin aus. Wo sind sie? Das Mittelmeer wird von staatlichen Akteuren überwacht. Aber nicht, um Menschen zu retten, sondern um sie abzufangen.
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Alif* wünscht sich ein Leben, in dem er sich wieder sicher fühlen kann. Er kam mit 17 aus #Bangladesch nach #Libyen, wo er sexualisierte, physische und psychische Gewalt erlebte. Als er auf ein Boot gesetzt wurde, wusste er nicht, wie ihm geschieht. Seine ausführliche Geschichte 👉 sosmediterranee.de/aktuelles… TW: Sexualisierte, physische und psychische Gewalt 📷 1: Marie Tihon / SOS MEDITERRANEE 2: Tess Barthes / SOS MEDITERRANEE
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In nur zwei Tagen in der Luft mit unserem Flugzeug #AlbatrossUNO entdeckte unsere Crew fünf Boote in Seenot im Mittelmeer. Vier davon konnten dank der Sea-Watch 5 und der Aurora von @seawatchcrew erfolgreich evakuiert werden. (1/3)
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Die Sea-Watch 5 führte eine Rettung durch. Die Aurora vollendete zwei weitere Rettungen und stabilisierte ein Boot, bis die italienische Küstenwache eintraf, die die Menschen auf dem Schlauchboot schließlich an Bord nahm. Die koordinierte Zusammenarbeit der zivilen Einsatzkräfte machte den entscheidenden Unterschied. (2/3)
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Am Sonntag jedoch, als wir nach Lampedusa zurückkehrten, sichteten wir ein kleines Holzboot mit etwa 30 Menschen an Bord. Nachdem wir die zuständigen Behörden alarmiert hatten, mussten wir mangels Treibstoffs weiterfliegen. Bis jetzt liegen uns keine Informationen darüber vor, ob die Menschen in Sicherheit gelangt sind. (3/3) 🎥 Camille Martin Juan / SOS MEDITERRANEE
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🟢 Alle 99 Überlebenden, darunter 29 Minderjährige und 27 Frauen, konnten am Freitag in Neapel sicher an Land gehen. Letzte Woche evakuierte unsere Crew 101 Menschen aus zwei Schlauchbooten, die mehrere Tage und Nächte auf dem Mittelmeer trieben und in Seenot waren. (1/3)
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Eine schwangere Frau wurde in Begleitung ihres Mannes nach Lampedusa notevakuiert. Unter den Überlebenden, die in Neapel an Land gingen, befinden sich kleine Kinder mit ihren Familien sowie unbegleitete Jugendliche. (2/3)
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An Bord haben wir erschütternde Berichte über das Leid gehört, das sie auf ihrem Weg und in Libyen erfahren haben. Sie verdienen einen Empfang, der ihnen Schutz, Fürsorge und die Möglichkeit bietet, sich sicher zu fühlen. (3/3)
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🚨 Über drei Tage dokumentierte die #AlbatrossUNO eine Zunahme libyscher Patrouillenboote, schneller RHIBs, und nicht identifizierbarer Schiffe in internationalen Gewässern. Wiederholt wurden sie in der Nähe von Booten in Seenot gesichtet. (1/4)
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Bei beiden dokumentierten Pullbacks waren #Frontex Flugzeuge anwesend. Während Menschen im Mittelmeer weiterhin sterben, werden diese Einsatzmittel nicht zur Rettung von Menschen in Seenot genutzt. (3/4)
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Das #Mittelmeer wird überwacht. Doch Überwachung ersetzt keine Seenotrettung. Pullbacks bieten keinen Schutz. Staaten müssen sicherstellen, dass alle Menschen in Seenot sofort gerettet und an einen sicheren Ort gebracht werden. (4/4)
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🔵 Eine schwangere Frau wurde gemeinsam mit ihrem Ehemann von einem Patrouillenboot der italienischen Küstenwache medizinisch nach Lampedusa evakuiert. Die werdenden Eltern waren gemeinsam unterwegs und gehören zu den 101 Menschen, die von der Crew der #OceanViking über Nacht sowie in den frühen Morgenstunden gerettet wurden. (1/2)
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Neapel wurde als sicherer Hafen zugewiesen, drei Tage Fahrt entfernt. Für die Überlebenden, die bereits mehrere Tage auf See verbracht haben, bedeutet die lange Weiterfahrt eine zusätzliche Belastung und weitere Erschöpfung. Besonders Frauen, Schwangere und Kinder sind davon betroffen. (2/2) 📷 Francesca Volpi / SOS MEDITERRANEE
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🔴 Die Crew der #OceanViking hat in der Nacht 101 Menschen in zwei Einsätzen gerettet. Alle sind jetzt sicher an Bord. (1/3)
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Nach einem Alarm Phone-Hinweis und einem Mayday Relay rettete die Crew 60 Menschen aus einem überfüllten, nicht seetüchtigen Schlauchboot in der libyschen SRR: 27 Männer, 21 Frauen (5 schwanger) und 12 Kinder. Sie waren seit zwei Tagen ohne Essen und Wasser auf See. Viele hatten Treibstoffverbrennungen. (2/3)
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Nach einem weiteren Alarm Phone-Hinweis rettete die Crew heute Morgen 41 Menschen aus einem teilweise luftleeren Schlauchboot in der maltesischen SRR: 18 Männer, 7 Frauen und 16 unbegleitete Minderjährige. Sie berichteten von zwei Nächten ohne Essen und Wasser und erholen sich nun an Bord der #OceanViking. (3/3)
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