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Die Shitstorm-Fallacy: Wenn Kritik zur Diskriminierung umgelogen wird
Ein einziger Satz genügt, um jede noch so berechtigte Kritik in einen Sexismusvorwurf gegen den Kritiker zu verwandeln — und sich damit vor jeder Antwort zu drücken. So funktioniert der Trick, an welchen Vokabeln man ihn sofort erkennt, warum er im Shitstorm unwiderlegbar wird, und woran man ihn trotzdem entlarvt. #ShitstormFallacy #Argumentationstheorie #Debattenkultur #Rhetorik #Fehlschluss #Kampfbegriffe #Meinungsfreiheit #Kritikfähigkeit
sexismusbeauftragter.wordpre… via @SexismObserver
Grok hält mich für Mitte-rechts. 70 von 100. Der Political Compass hat mich einst zwischen Bernie Sanders und Noam Chomsky verortet. Ich habe mich bewegt – aber nicht so weit. Den Rest des Weges hat das Lineal zurückgelegt.
Wie Grok mich zum Rechten gemacht hat sexismusbeauftragter.de/2026… via @SexismObserver
Icy kann die bewegung lgb ohne buchstabensalat so gut verstehen. Ich wūrde mich als schwuler Mann fragen ob diese planlosen Trittbrettfahren mich verarschen wollen.
Replying to @i_burgerin
Frau Löwenherz, die sich stolz "queere Historikerin" nennt, leistet in diesem Video vor allem eines. Sie schreibt die Geschichte der Schwulenbewegung so um, dass sie zu ihrem politischen Programm passt. Wer heute behauptet, Schwule verdankten ihre Rechte im Wesentlichen Transpersonen, betreibt schlichte Geschichtsfälschung.
Die entscheidenden Kämpfe gegen den Paragraphen 175, für die Abschaffung der Kriminalisierung gleichgeschlechtlicher Handlungen, für Sichtbarkeit und später für die Ehe, wurden von Homosexuellen geführt. Schwule Männer und Lesben haben die Straßen blockiert, die Prozesse geführt und die Opfer der AIDS-Krise gepflegt. Transpersonen waren in diesen Kämpfen eine Randerscheinung, keine tragende Säule. Wer das heute anders erzählt, instrumentalisiert die Toten und die Überlebenden für gegenwärtige Interessen.
Besonders zynisch wird es, wenn sie einem schwulen Mann vorwirft, er werfe die eigenen Verbündeten unter den Bus, nur weil er sich nicht als "queer" bezeichnen will.
"Queer" ist längst kein neutraler Sammelbegriff mehr, sondern ein politisches Bekenntnis. Wer es ablehnt, lehnt nicht Solidarität ab, sondern die erzwungene Gleichsetzung von gleichgeschlechtlicher Anziehung mit einer Ideologie, die biologische Geschlechter relativiert und Heterosexualität als "cis" pathologisiert. Genau das will ein wachsender Teil der schwulen Männer nicht mittragen und genau das wird ihnen als Verrat ausgelegt. Die Botschaft ist klar, deine sexuelle Orientierung ist nur dann legitim, wenn du sie politisch korrekt verpackst und dich dem aktuellen Konsens unterordnest.
Dazu kommt die übliche Privilegienkeule. Weiße schwule Cis-Männer werden zum "problematischen Onkel" erklärt, sobald sie sich dem Queer-Dogma entziehen. Der eigentliche Privilegienvorwurf richtet sich damit gegen die Gruppe, die historisch am stärksten verfolgt wurde, weil sie Männer begehrte. Gleichzeitig wird von ihnen erwartet, dass sie sich für eine Bewegung einsetzen, die in Teilen ihre eigene Existenz als "Homo" als essentialistisch und rückständig abtut. Wer diese Widersprüche nicht mitmacht, gilt als uninformiert und undankbar. Das ist keine Aufklärung, sondern Disziplinierung: Wer nicht mitspielt, wird aus der eigenen Geschichte herausgeschrieben und moralisch diskreditiert.
Am Ende bleibt der Eindruck einer Bewegung, die ihre ursprünglichen Ziele weitgehend erreicht hat und nun nach neuen Feinden sucht – notfalls auch unter den eigenen Reihen. Ein schwuler Mann, der sagt "ich bin schwul und nicht queer", stört dieses Projekt. Deshalb muss er belehrt, pathologisiert und als Spalter dargestellt werden. Die eigentliche Spaltung kommt jedoch von denen, die Homosexualität nur noch als Untergruppe einer ideologischen Großkonstruktion akzeptieren wollen.
Der eigentliche Problem liegt darin, dass ausgerechnet eine Frau sich anmaßt, schwulen Männern vorzuschreiben, wie sie sich zu ihrer eigenen Geschichte und Identität zu verhalten haben. Während sie in anderen Zusammenhängen scharf unterscheidet – etwa wenn sie Alice Weidel als homosexuell, aber "sicher nicht queer" bezeichnet, wird genau dieselbe Unterscheidung bei schwulen Männern zum moralischen Vergehen erklärt. Damit offenbart sie die selektive Logik. Wer die Queer-Orthodoxie nicht vollumfänglich unterschreibt, wird aus der eigenen Bewegung herausgedrängt und als undankbar diskreditiert. Sie macht sich damit selbst zum Beleg dafür, dass es längst nicht mehr primär um die Rechte von Homosexuellen geht, sondern um die Durchsetzung einer übergeordneten Ideologie, der sich auch die ursprünglichen Betroffenen unterordnen müssen. Wer so argumentiert, liefert das beste Argument gegen das, was sie verteidigen will.
#gaybutnotqueer
I have firm opinions and love to fight for them, sometimes to the bitter end. Yet I don’t need to be right. An essay on reality tunnels, on studies that prove less than people claim, on a Covid policy that couldn’t admit mistakes, and on why we defend our opinions as if our lives depended on them. From Kreuzberg in 1987 to Robert Anton Wilson and the Sex Pistols. Nothing is true, everything is possible.
sexismobserver.com/2026/10/2…
#UncertaintyIsBliss #RealityTunnel #Dogmatism #FreeSpeech #CultureOfDebate #RobertAntonWilson
Überzeugungen sind Modelle, keine Wahrheiten. Wer widerlegt wird, verliert ein Werkzeug, nicht sich selbst. Ausgehend von der eigenen Schülerzeitung, einem Philosophiestudium voller Bulldozer und Robert Anton Wilsons Realitätstunneln zeigt der Text, wo Vorannahmen eine Tür haben und wo nicht: bei Vermietern und Arbeitgebern, bei Korrespondenztests zu Diskriminierung, bei der Kritischen Rassentheorie und bei einer Corona-Politik der Alternativlosigkeit. Er fragt auch, warum wir uns trotzdem an unsere Meinungen klammern.
Wer irren darf, lebt leichter sexismusbeauftragter.de/2026… via @SexismObserver
#WerIrrenDarf #Realitätstunnel #Dogmatismus #Streitkultur #Fehlerkultur #DerSexismusbeauftragte
Something for the weekend: What is the meaning of life? And why does Sisyphus have so little to do with it?
Philosopher Richard Taylor turned Sisyphus into the emblem of a meaningless life – push the rock up, watch it roll down, forever. I think that's a mistake: feeling that something is pointless doesn't make it meaningless. Meaning arises wherever what we do has an effect – even without a grand final goal. The argument travels from glow-worms in a New Zealand cave through The Matrix to Gandalf.
Listen on my new Spotify channel "The Truth about Men and Women".
A little experiment on the side: the episodes are produced with Google's NotebookLM, which turns my older essays into podcasts. In English, the result is genuinely impressive.
🎧 [LINK]
Curious to hear what you think – about the meaning of life, and about AI as a podcast producer.
#Podcast #Philosophy #MeaningOfLife #Sisyphus #NotebookLM #AI #Spotify
open.spotify.com/episode/0BI…
ich wette, bei einer Samenspende für ein Lesbenpaar wird diese Frau mit der gleichen Konsequenz verweigern, dass es ein Recht auf Elternschaft gibt.
Es ist immer wieder niedlich, wie blind Frauen für ihre Privilegien sind. Warum sollten Männer mit geschäftsfähigen Frauen Geschäfte abschließen können?
Es gibt kein Recht auf Elternschaft!
Du bist Homosexuell? Kein Ding. Leb Dein Leben und akzeptiere, dass Du Dich nicht fortpflanzen kannst (können viele Heterosexuelle auch nicht).
Erwachsene Menschen haben kein Recht darauf Eltern zu werden. Wenn es (aus welchen Gründen auch immer) nicht möglich ist, dann muss man damit klar kommen. Kinder sind kein Spielzeug. Kinder dienen nicht Deinem Ego.
Liebe wen Du willst. Aber greife nicht in den natürlichen Lauf des Lebens ein. Ein Kind als persönliche Therapie ist immer der falsche Weg.
Jahrelang hielt ich ADHS für eine Modediagnose – bis ich selbst eine bekam. Beides stimmt: Die Diagnose wird zu leichtfertig verteilt, an Jungen, die stören, und an die Jüngsten im Klassenzimmer. Und sie wird übersehen, bei Mädchen, die still kompensieren, und bei Erwachsenen, die man jahrzehntelang für faul hielt. Ein Text über Bürokratielegasthenie, ein fehlendes Wasserstoffatom und eine Debatte, die an einer falschen Alternative scheitert.
#ADHS #ADHD #Modediagnose #Neurodivergenz #Spätdiagnose #Ritalin #Elternschaft #Schule #Diagnostik #PsychischeGesundheitADHS: Modekrankheit – und trotzdem echt sexismusbeauftragter.de/2026… via
@SexismObserver
Jahrelang hielt ich ADHS für eine Modediagnose – bis ich selbst eine bekam. Beides stimmt: Die Diagnose wird zu leichtfertig verteilt, an Jungen, die stören, und an die Jüngsten im Klassenzimmer. Und sie wird übersehen, bei Mädchen, die still kompensieren, und bei Erwachsenen, die man jahrzehntelang für faul hielt. Ein Text über Bürokratielegasthenie, ein fehlendes Wasserstoffatom und eine Debatte, die an einer falschen Alternative scheitert. #ADHS #ADHD #Modediagnose #Neurodivergenz #Spätdiagnose #Ritalin #Elternschaft #Schule #Diagnostik #PsychischeGesundheit
ADHS: Modekrankheit – und trotzdem echt sexismusbeauftragter.de/2026… via @SexismObserver
Manchmal könnte man den Eindruck bekommen, dass einige Männer nur deshalb das Geschlecht wechseln, damit sie für Opfergejammer mehr als nur ein Schulterzucken bekommen.
Sexismusbeauftragter retweeted
Bill Maher presents Israeli history for dummies
For those who believe all that they have been told my mainstream media or the 'free Palestine' movement, this is important fact checked information to digest
Most of the people chanting 'from the river to the sea' have no idea what it means, perhaps it would be best to get just a little educated on what your are protesting
Sexismusbeauftragter retweeted
"Wollen Sie lieber einen lebenden Sohn oder eine tote Tochter?"
Wie man Eltern mit ihrer grössten Angst bricht.
Wenn ich diesen Satz höre, schnürt es mir bis heute die Kehle zu.
Er sauste einst aus den USA und England zu uns herüber, und heute fällt er fast alltäglich in Sprechzimmern – in Deutschland, in der Schweiz, überall im Westen.
Er trifft Väter und Mütter mit voller Wucht:
"Wollen Sie lieber einen lebenden Sohn oder eine tote Tochter?"
Ich kenne das Entsetzen in den Gesichtern dieser Eltern. Ich habe mit weinenden Müttern gesprochen, die völlig erschöpft, isoliert und ratlos vor mir sassen – innerlich so ausgebrannt, dass sie keinen Ausweg mehr sahen, weil man ihnen eingeredet hat, ihr Kind stünde direkt am Abgrund.
Aus Angst um das Leben ihres Kindes, aus grenzenloser Liebe unterschreiben sie alles. Jedes Rezept. Jede Freigabe für Pubertätsblocker. Jede Einverständniserklärung für Eingriffe, die nie mehr rückgängig zu machen sind.
Aber ich kenne vor allem die andere Seite.
Ich kenne die Seite des Jugendlichen.
Ich war dieser Junge.
Ich kenne die Verzweiflung, die Einsamkeit und das Gefühl, in der eigenen Haut zu ersticken. Ich kenne den Wunsch zu verschwinden. Ich habe damals mit jeder Faser meines Seins geglaubt:
"Dieser Junge in mir muss sterben, damit ich überhaupt weiterleben kann."
Ich dachte, mein gesunder Körper sei der Feind. Ich dachte, das Messer bringt Erlösung.
Fast 30 Jahre lang bin ich diesen Weg gegangen.
16 Mal lag ich auf dem Operationstisch. 16 Mal Narkose, Schnitte, Schläuche, Narben. Ich habe Organe geopfert, Gewebe, Gesundheit.
Und die bitterste Erkenntnis meines Lebens?
Jedes Mal, wenn die Narkose nachliess, wenn die Schmerzen einsetzten und die Verbände fielen, sass im Spiegel noch immer derselbe verletzte, einsame Mensch.
Ich hatte meinen Körper verwundet, aber der Schmerz in meiner Seele war noch genau derselbe.
Ein junger Mensch, der heute in seiner Pubertät verzweifelt, der sich fremd fühlt und nicht mehr weiterweiss, will nicht sterben.
Er will nur, dass der Schmerz aufhört.
Er sucht nach Halt. Nach Wahrheit. Nach jemandem, der ihn in den Arm nimmt und den Sturm mit ihm aushält.
Wenn wir einem suchenden Jugendlichen aber vorschnell einreden: "ja, du hast recht, dein Körper ist der Feind, wir müssen ihn verändern", dann heilen wir ihn nicht. Wir bestätigen nur seine dunkelste Angst: dass er so, wie er zur Welt kam, nicht richtig ist.
Ja, es gibt sie, die Betroffenen, bei denen nach jahrelanger, gründlichster und ergebnisoffener Abklärung aller seelischen Ursachen medizinische Massnahmen letztendlich Erleichterung bringen können. Das leugne ich nicht.
Doch das ist das absolute, sorgfältig abgewogene Ausnahmeszenario – niemals der Standard.
In vielen Fällen liegt die Not ganz woanders. Wir schneiden heute vorschnell an gesunden Körpern herum, statt verletzten Seelen auf den Grund zu gehen.
Und wir erpressen liebende Eltern mit der Angst vor dem Grab, damit niemand mehr wagt, Fragen zu stellen.
Ich sage das heute jedem Vater und jeder Mutter, die vor dieser Entscheidung stehen:
Euer Instinkt täuscht euch nicht.
Lasst euch nicht zu Entscheidungen drängen, die nie wieder rückgängig zu machen sind – und lasst euch erst recht nicht einreden, dass sorgfältiges Hinsehen euer Kind gefährdet.
Es braucht jetzt vor allem eure Zeit, eure Stärke und eure bedingungslose Liebe.
Es braucht Ärzte und Therapeuten, die genau hinsehen und seelische Wunden heilen, statt voreilig zum Skalpell zu greifen.
Und es braucht Erwachsene, die die Kraft haben zu sagen:
"Wir lassen dich nicht fallen. Wir gehen diesen Weg gemeinsam und halten diesen Sturm mit dir aus. Du musst nichts überstürzen. Nimm dir die Zeit, die du brauchst, um zu wachsen und herauszufinden, wer du bist."
Hört auf, die Angst von Eltern auszunutzen.
Und fangt endlich an, jungen Menschen die Zeit und den Raum zu geben, im eigenen Körper und im eigenen Leben anzukommen. 🙏
#Eltern #Jugendliche #Kinderschutz #Gesundheit #Pubertät








