
Wilfried Guth Professor of Constitutional Political Economy and Competition Policy @UniFreiburg. Mostly working on institutions, migration and/or conflict.
Freiburg, Germany
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Great atmosphere at the first Freiburg Replication Games today: Saturday, late-summer sunshine — and everyone fully engaged.
Teams in Freiburg and online are stress-testing published conflict research, comparing approaches, and networking along the way.
#OpenScience #Replication
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Im 5. Jahr des Krieges. Keine Flugabwehr gegen die russischen Raketenangriffe auf Kyiv und andere Städte. Ja, wer hätte das voraussehen können?
Während Putin Russland auf Kriegswirtschaft umgestellt und die Produktion von Drohnen und Marschflugkörpern hochgefahren hat, blieben wir in der Komfortzone.
Und immer noch fehlt es uns an Entschlossenheit und Dringlichkeit. Stattdessen Angst vor der AfD und Illusionen über einen Verhandlungsfrieden. Genau Putins Playbook.
Heftige Nacht in Kyiv. Zwei Wellen ballistischer Angriffe mit mind. 20 Raketen, abgefangen keine, da keine Patriot Abfangraketen vorhanden. Getroffen wurden: ein Universitätscampus mit Studentenwohnheimen, der Bereich der Metrostation Lisowa, mehrere Wohngebäude und ein dreigeschossiges Gebäude. Außerdem wurden zwei medizinische Einrichtungen beschädigt. Treffer wohl auch an kritischer Infrastruktur.
Die bisher gemeldete Opferbilanz: ein Toter und mindestens zehn Verletzte. Unter den Verletzten Studenten und Rettungskräfte.
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Dieser Kommentar von Isabella Weber in der heutigen FT kommt eloquent daher, ist aber im Kern in mehreren Punkten verfehlt:
- Sie will, dass nicht mehr die Notenbank sich um die Inflationsbekämpfung und Preisniveaustabilität kümmert (aktuell durch eine notwendige Zinserhöhung).
- Stattdessen soll der Staat in relative Preise eingreifen und diese deckeln (Energiepreise, Mieten) und das mit Sondersteuern finanzieren.
Auch wenn Weber VWL-Professorin an einer US-Uni (keine Top-Uni) ist, überrascht doch, dass sie offenbar mit Econ. 101 erhebliche Schwierigkeiten hat. Eingriffe in den Preismechanismus, welche die Signale von relativer Knappheit verfälschen und stören, führen zu Fehlallokation. Angebot und Nachfrage werden nicht mehr ausgeglichen. Es kommt z.B. bei einem Mietpreisdeckel zu zunehmender Knappheit, weil immer weniger Mietwohnungen gebaut werden.
Die normale Reaktion einer Notenbank, auf einen Inflationsschub mit höheren Leitzinsen zu reagieren, was die Kreditschöpfung bremst und die Nachfrage dämpft, bis der Preisdruck nachlässt, lehnt Weber ab, weil höhere Zinsen das Leben für die ärmeren Haushalte angeblich teurer machten und dann wählen diese Leute alle die Faschisten.
Sie will also, dass die Notenbank ihre Geldpolitik nicht mehr ausschließlich mit Blick auf die Preisniveaustabilität betreibt, sondern nach politischen Opportunitätserwägungen. Sorry, dann kann die NB gleich einpacken. Vor Wahlen darf der Leitzins dann nie erhöht werden, denn sonst würden ja die Wähler in die Arme der bösen Rechten getrieben. Es ist alles ziemlich absurd. Aber Frau Weber wird in bestimmten Kreisen gefeiert, die offenbar ökonomisch ziemlich illiterat sind.
ft.com/content/4c7afa74-96a0… via @ft
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I believe this will be considered one of the most important videos in US history from this time.
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Siehe da! Nach Ungarn jetzt Serbien. Der antiliberale, rechtspopulistische Trend ist umkehrbar. Serbiens Potentat Vucic wurde trotz eines weitgehenden Medienmonopols abgewählt. Das siegreiche alternative Bündnis ging aus anhaltenden Studenten- und Bürgerprotesten hervor. politico.eu/article/serbia-a…
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When you send a paper to a journal there is a reason they call it a submission.
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After Hitler invaded Poland, some “hoped” he’d stop there.
Hope is not a strategy.
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“Wir”? Wer ist hier “wir”? Die Internationale Putins? Die Internationalen Nationalisten? Das Vereinigte Gesocks?
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So war es. USA hatten ihre Unterstützung für Ukraine eingestellt und erwarteten, dass die Europäer das nicht ausgleichen. Trump hat sich in EU ebenso getäuscht wie Putin. Beide halten sie für schwach. Beide erfuhren das Gegenteil. Deshalb die Eskalation der letzten Tage.
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Tocqueville’s paradox: it is in the most equal societies that people find inequalities most intolerable.
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Hier wird transparent gemacht, wie Truger & Co die finanziellen Bedingungen für eine Vergesellschaftung von Wohnungen schön gerechnet haben und wo tatsächlich die Risiken liegen:
insm.de/aktuelles/oekonomenb…
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Wir sollten die Linksradikalen genau so ernst nehmen, wie die Rechtsradikalen. Und auf die Katastrophen des 20. Jahrhunderrs schauen, ohne Schaum vor dem Mund, aber mit realistischem Blick.
Wo ist der antitotalitäre Konsens geblieben?
„Wir wollen, dass alle Grundbedürfnisse, die die Menschen in dem Land haben, vergesellschaftet sind“ to.welt.de/eDppzYL
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This really is one of @BillMaher’s best-ever monologues, and I don’t say that just because I got a namecheck. Tldr: Socialism is what old people already get and young people want a piece of it.
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Wenigstens lässt IW hier die Maske fallen. Natürlich ist es für sie gar nicht schlimm, dass es gar keine Evidenz für Gier- oder Verkäuferinflation gibt. Denn das ganze war von Anfang an ein politisches Projekt, die politischen Präferenzen von IW durchzusetzen.
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Es war jedenfalls nicht der Neoliberalismus dafür verantwortlich, den folgenden Generationen eine riesige öffentliche Schuldenlast zu hinterlassen. Das waren der Kollege hier und seine Freund:innen.
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Es ist ein geschichtsvergessener Hohn, ausgerechnet die umfassende staatliche Kontrolle der Wirtschaft - also die Methoden des Naziregimes - als
„antifaschistische Wirtschaftspolitik“ zu verkaufen . Der verfemte „Neoliberalismus“ und das Konzept der sozialen Marktwirtschaft waren freiheitliche Antworten auf die totalitären Systeme des 20. Jahrhunderts. Wer Verstaatlichung und Preiskontrollen als Remedur gegen Verunsicherung, Abstiegsängste und Ungleichheit preist, verschärft die ökonomischen Probleme und bahnt den Weg in den autoritären Staat.
Die Kritik an den linken Zauberlehrlinge bleibt allerdings hilflos, wenn sie nicht in einen neue Agenda 2035 zur Erneuerung der sozialen Marktwirtschaft mündet.
Aufbruch statt Abbruch!
faz.net/-3c19zk?share=Twitte…
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Woher kommt nur die Lust, eine vielfach gescheiterte Politik zu wiederholen, trotz aller empirischen Evidenz? Auf Dauer zieht Ideologie immer den Kürzeren gegen die Realität. Die Zeche zahlen andere. wiwo.de/politik/konjunktur/m…
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MEEA’s inaugural webinar next month:
Sanctions, Wars, and the Iranian Economy: What Does the Evidence Tell Us?
Moderator: Ali Fakih (@lebamericanuni)
4 Nov · 17:00 CET · Online
Register here: docs.google.com/forms/d/e/1F…
#Iran




























