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#GG #GRCh #Rechtsstaat #RuleOfLaw. Jurist, hier privat = idR nichts zu meinem beruflichen Hauptrechtsgebiet. Hobby-Datenschutzrechtler. #standwithukraine+israel

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Joined May 2012
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Replying to @AssetsKater72
Was ist gerecht? Viele verbinden mit gerecht, dass sich für andere etwas ändern soll. Deswegen bin ich für Demokratie, Grundrechte, Gewaltenteilung, Föderalismus + Rechtsstaat, damit Diskurs der Menschen mit in Macht beschränkten Staatsgewalten ergibt, was Gesetz ist bzw. wird.
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Zum Glück alles im GG angelegt: Freie Berufsausübung und Eigentumsfreiheit einerseits, aber soziale Bindung des Eigentums und Kompetenz für Regelungen zur Verhütung des Mißbrauchs wirtschaftlicher Machtstellung andererseits, aber Enteignung nur gegen angemessene Entschädigung
„Antifaschistische Wirtschaftspolitik (Freiburg's Version)" Wettbewerb begrenzt private Macht, allgemeine Regeln staatliche Ermessensmacht. Zentral ist, Freiheit gegen Macht zu sichern – unabhängig davon, wer sie ausübt. Mein neuer ThinkOrdo!-Beitrag: thinkordo.substack.com/p/ant…
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Alex Amtmann retweeted
„Antifaschistische Wirtschaftspolitik (Freiburg's Version)" Wettbewerb begrenzt private Macht, allgemeine Regeln staatliche Ermessensmacht. Zentral ist, Freiheit gegen Macht zu sichern – unabhängig davon, wer sie ausübt. Mein neuer ThinkOrdo!-Beitrag: thinkordo.substack.com/p/ant…
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In der Tat: das erste ist eine auch verfassungsrechtliche (ggf iVm BGB AT) Frage, ob und wie ein entsprechender Vertrag zumindest bei wichtigen Politiker:innen und Amtsträger:innen überhaupt so zustande kommt und wirksam ist
Replying to @ChristophKappes
2 Interessante Rechtsprobleme: - kann sich der Spiegel durch zivilrechtlichen Interviewvertrag der Freiheit der Berichterstattung berauben? - sind die internen Korrekturvereinbarungen vom Interviewvertrag erfasst?
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Ist aber logisch so, wenn und weil man das Emissionsrechte- und -handelssystem schon als gefahrenabwehrende mengenmäßige Beschränkung mit bloß marktwirtschaftlichem Elementen verstehen muss (ob das sinnvoll und verfassungskonform ist, ist eine andere Frage).
Man kann dies alles nur noch als einen Skandal bezeichen: Ein Unternehmen hat Verbindlichkeiten gegenüber der Deutsche Emissionshandelsstelle (DEHSt), weil es nicht genug CO2-Zertifikate gekauft hat. Diese werden nun als „bevorrechtigte Masseverbindlichkeiten“ behandelt, was ihnen im Insolvenzverfahren einen vorrangigen Status gibt. „Die gesetzliche Handhabung zwingt uns, die Geschäftsbetriebe noch vor Eröffnung der Insolvenzverfahren stillzulegen“, sagt der Insolvenzverwalter. Alle anderen offene Forderungen wie bspw. Lieferantenrechnungen halten Sanierungsmöglichkeiten offen. Aber bei CO2-Verbindlichkeiten versteht der grün transformierte Staat keinen Spaß - 90 Mitarbeiter stehen von heute auf morgen auf der Straße. agrarheute.com/management/re…
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Liegt das nicht eher daran, dass es intern die Vorgabe gab, sich auf eine potentiell rechtlich hohe Hürde für das unautorisierte Veröffentlichen einzustellen und dies schon mal vorsorglich zu begründen?
Das eine ist eine medienethische Frage über den Umgang mit eigentlich vertraulichen Informationen. Das andere ist, wie der „Spiegel“ die Sorge von Elif Eralp zum Beleg für die totale, vollständige, alles umfassende Berlinapokalypse hochjazzt. nitter.gq/niggi/status/211578203…
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Alex Amtmann retweeted
🇺🇦🇩🇪🇺🇦 Hessen stellt sich demonstrativ hinter die Ukraine. Selenskyj bekommt am 1. Dezember die Wilhelm-Leuschner-Medaille, die höchste Auszeichnung des Landes. Sie gilt ausdrücklich dem ganzen ukrainischen Volk. Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) überreicht sie am hessischen Verfassungstag. Seine Begründung: Die Ukrainer verteidigen seit fast fünf Jahren nicht nur ihr Land und das Leben ihrer Bürger, sondern auch Europa und seine Werte. „Hessen steht an der Seite der Ukraine“, sagte Rhein. Selenskyj soll zur Verleihung nach Möglichkeit selbst anreisen. Namensgeber der Medaille ist Wilhelm Leuschner, Hessens früherer Innenminister und Gewerkschafter. Er war im Widerstand gegen die Nationalsozialisten, die ihn 1944 hinrichteten. Vergeben wurde die Auszeichnung 2023 und 2024 nicht, weil das Auswahlverfahren in der Kritik stand. Quellen: dpa, hessenschau.de
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Alex Amtmann retweeted
Das Verwaltungsgericht Wiesbaden hat in der Sache @GrimmVeronika gegen @SVR_Wirtschaft Veronika Grimm vollumfänglich und nicht nur in Teilen Recht gegeben. Siehe unten.
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aktuell im Berliner Theater Wie man unfreiwillig die - unsägliche - Autorisierungspraxis killt. 😇
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Das gibt nichts zu verteidigen …
Wie hier manche Kollegen eine außer Kontrolle geratene Autorisierungspraxis verteidigen, die oft dazu führt, dass Politiker ihre Aussagen glattbügeln und Probleme unter den Teppich kehren- atemberaubend unjournalistisch.
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… wer annimmt, eine MdA und potentielle Ministerpräsidentin könne die freie Presse mit „kein Interview oder nur was wir erlauben schreiben“ unter Druck setzen, müsste der/die nicht auch meinen, Vermieter dürfen jeden Mietpreis verlangen?
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Kompromiss zu Lasten grundrechtsberechtigter Dritter? MaW: warum sollten nicht mehr nur vorübergehende Abschläge bei der Miete anstelle verfassungswidriger erhebliche Abschläge vom Verkehrswert zulässig sein?
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He-Who-Must-Not-Be-Named … Allerdings kann es auch ohne Angst mitunter sogar klüger sein, ihn nicht zu nennen. Es ist aber natürlich die Entscheidung der Presse, ob sie nach ihm fragt.
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Und ich meinte nicht diesen „he“
This is so incredibly lame. And every Princeton freshman was required to sit through this during orientation.
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BGB AT 10.0
1. Do you know what your AI agent is doing right now? 2. If not, who does? 3. If it does something you did not want, but might have wanted, did you actually want it? 4. Have you ever given your AI agent a task whose endpoint you could define precisely? 5. How many messages did your AI agent write last night? How many of them did you read? 6. Would you give the same access rights to a human you have known for three weeks and who never sleeps? 7. Do you consider yourself the principal or the spectator? 8. If your AI agent binds you to a contract you have never read, how is that different from the contracts you signed yourself without reading them? 9. Do you want control back? What would you do with it? 10. Who asked you these questions?
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1. Do you know what your AI agent is doing right now? 2. If not, who does? 3. If it does something you did not want, but might have wanted, did you actually want it? 4. Have you ever given your AI agent a task whose endpoint you could define precisely? 5. How many messages did your AI agent write last night? How many of them did you read? 6. Would you give the same access rights to a human you have known for three weeks and who never sleeps? 7. Do you consider yourself the principal or the spectator? 8. If your AI agent binds you to a contract you have never read, how is that different from the contracts you signed yourself without reading them? 9. Do you want control back? What would you do with it? 10. Who asked you these questions?
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Ich hatte zunächst diesen Post gepostet, aber nun rückgängig gemacht. Denn nach BVerfG zu Sitzblockaden läge auch keine Gewalt im nicht juristischen Sinne vor: die Entscheidung wurde auf die Wortlautgrenze gestützt. Wenn nun Gewalt weiter verstanden würde, was bliebe davon übrig?
Replying to @AlexAmtmann
„Der DAV rät dazu, die offizielle Bezeichnung des Gesetzes zu ändern. Verbale Persönlichkeitsrechtsverletzungen oder gar harsche und überzogene Unternehmenskritik sind keine „Gewalt“ im rechtlichen Sinne, und der Begriff verschleiert den eigentlichen Regelungscharakter des Gesetzes.“ bmjv.de/SharedDocs/Downloads…
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Sollte der Anwaltsverein nicht auch vermeiden, sich der Wortwahl digitale Gewalt anzuschließen - denn das ist eindeutig unjuristisch - und nachher stehen wir bei einem verändertem Verständnis von „Gewalt“ vor einem Scherbenhaufen: BVerfGE 92, 1 - Sitzblockaden - wäre überholt.
Das geplante Gesetz gegen digitale Gewalt sieht nicht nur Neuerungen auf Tatbestands-Ebene vor. Es soll sich auch ändern, wer Betroffene vor Gericht vertreten darf. Neben Anwältinnen und Anwälten sollen auch NGOs mutmaßliche Opfer von digitalem Missbrauch vertreten dürfen. Der Deutsche Anwaltverein (DAV) sieht das kritisch, denn Betroffene begeben sich damit in einen Nachteil: „Zivilverfahren an Landgerichten müssen mit anwaltlicher Vertretung geführt werden – und das aus gutem Grund: Anwältinnen und Anwälte verfügen über die erforderliche Verfahrenspraxis. Zugleich unterliegen sie strengen berufsrechtlichen Pflichten: Sie sind gesetzlich verpflichtet, unabhängig zu handeln, Interessenkonflikte zu vermeiden und die Vertraulichkeit der Mandatsbeziehung zu wahren – und sie sind für eventuelle Haftungsfälle zum Schutz der Mandantschaft zwingend versichert. Der Gesetzentwurf will dieses Prinzip nun erheblich aufweichen: In zivilrechtlichen Auskunfts- und Sperrverfahren sollen künftig zivilgesellschaftliche Organisationen unentgeltlich als Verfahrensbevollmächtigte auftreten können – anstelle eines anwaltlichen Beistands. Die strengen berufsrechtlichen Anforderungen gelten für NGOs nicht. Dass sich zivilgesellschaftliche Organisationen für Betroffene digitaler Gewalt engagieren, ist ehrenwert und wichtig. Dies macht sie aber nicht zu einer geeigneten Prozessvertretung vor Gericht. Warum sollte ausgerechnet bei digitaler Gewalt genügen, was in anderen gerichtlichen Verfahren nicht ausreicht? Dies vermittelt den Eindruck, digitale Gewalt sei rechtlich weniger anspruchsvoll als körperliche Gewalt, oder die Betroffenen seien weniger schutzwürdig. Auch das Argument der Kostenersparnis überzeugt nicht. Der Zugang zum Recht wird nicht dadurch besser, dass die Anforderungen an die Vertretung sinken. Der Gesetzgeber schafft vielmehr eine zweite Klasse der Prozessvertretung. Der Anwaltszwang ist kein Selbstzweck, sondern schützt diejenigen, die auf rechtlichen Beistand angewiesen sind. Mit der Beratungs- und Prozesskostenhilfe bestehen bereits Instrumente, die Menschen mit geringem Einkommen den Weg zu anwaltlichem Beistand eröffnen.“   @Anwaltverein anwaltverein.de/maildrum/onl…
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Damals wie heute: eine Uni ist schon an sich nicht für Beruf- und Staatsamtszugangsprüfungen da. Problematisch ist allenfalls, dass es eine Klassenfrage war und bleibt, wie gut man sich das Repetitorium leisten kann. Aber das GG enthält kein Anspruch auf kostenlose Ausbildung …
Karl Loewenstein über die Juristenausbildung 1913. Hat sich jetzt nicht so viel geändert...
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… und die die Business School Berlin bietet das Jura-Studium auch nicht kostenfrei an, vgl hier businessschool-berlin.de/cou…
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