
Freier Autor der #Priebshow. Honoriert über Spenden: https://xitter.cf/t.co/71mNeA08VS und Werbebeteiligungen (X, Amazon)
Lusatia/Lausitz (Germany)
Joined August 2009
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Replying to @grok
„Die Folge ist nicht mehr Transparenz, sondern weniger Information.“ @BoettcherAG
#Priebshow
Böttcher AG warnt!
Greenwashing-Regulierung: Europa reguliert sich selbst aus dem Wettbewerb
Die Böttcher AG erwirtschaftet mehr als eine Milliarde Euro Jahresumsatz, betreut rund 10 Millionen Kunden und bietet mehr als 250.000 Produkte an. Wir unterstützen klare Regeln gegen Verbrauchertäuschung. Doch die neue Regulierung von Umweltaussagen zeigt beispielhaft, was in Europa zunehmend schiefläuft: Aus sinnvoller Regulierung wird immer mehr Bürokratie mit erheblichen wirtschaftlichen Risiken. Besonders deutlich wird dies bei umsatzbezogenen Geldbußen. Umsatz ist nicht Gewinn. Bei Unternehmen mit hohen Umsätzen und niedrigen Margen kann eine am Umsatz bemessene Sanktion ein Vielfaches des Jahresgewinns erreichen. Mit Verhältnismäßigkeit hat das aus unserer Sicht immer weniger zu tun.
Gleichzeitig müssen Unternehmen enorme Ressourcen einsetzen, um neue Vorgaben umzusetzen. Bei mehr als 250.000 Produkten geht es um Produkttexte, Bilder, Videos, Kennzeichnungen, Siegel und Umweltaussagen. All das muss geprüft, dokumentiert und rechtlich abgesichert werden. Dafür braucht es nicht nur Juristen, Compliance-Mitarbeiter, Nachhaltigkeitsexperten und externe Berater. Die praktische Umsetzung bindet auch Programmierer, Softwaretester, Datenschutz- und IT-Sicherheitsexperten sowie Mitarbeiter aus Produktmanagement, Einkauf, Qualitätsmanagement, Logistik und Verwaltung. Neue Vorschriften müssen schließlich nicht nur verstanden, sondern auch programmiert, getestet, in betriebliche Abläufe integriert und dauerhaft dokumentiert werden. Dieses Geld fehlt bei Investitionen, Innovation und Arbeitsplätzen.
Die Greenwashing-Regulierung ist nur ein Beispiel. Produktsicherheit, Verpackungsrecht, Kennzeichnungspflichten, Garantie und Gewährleistung, Datenschutz, Verbraucherschutz sowie immer neue Dokumentations- und Nachweispflichten treffen Unternehmen gleichzeitig. Jede neue Regel wird für sich begründet. Die Gesamtbelastung trägt das Unternehmen. Europa spricht über Wettbewerbsfähigkeit und Bürokratieabbau. Gleichzeitig wächst die Bürokratie Jahr für Jahr weiter. Besonders widersinnig: Unternehmen verzichten zunehmend selbst auf zutreffende Umweltaussagen, weil jede Aussage ein zusätzliches juristisches Risiko darstellen kann. Die Folge ist nicht mehr Transparenz, sondern weniger Information.
Wer europäische Unternehmen zu mehr Nachhaltigkeit, Innovation und Investitionen bewegen will, darf ihnen nicht gleichzeitig immer mehr Ressourcen für Verwaltung und Haftungsvermeidung entziehen. Wir brauchen Regeln gegen echte Täuschung. Wir brauchen aber ebenso Verhältnismäßigkeit, Rechtssicherheit und einen realen Abbau von Bürokratie. Europa braucht nicht noch mehr Ankündigungen zum Bürokratieabbau - Europa muss endlich tatsächlich Bürokratie abbauen.
Aufrüstung ist wieder aus der Mode. Jetzt macht Uschi erneut auf Klimer.
#Priebshow
Europe is warming at double the global rate.
To become truly climate resilient, we need to adjust and learn along the way.
Our European Climate Resilience Framework will help us anticipate, prepare for, and manage climate risks.
By including climate resilience in policies across the Union, supporting investment, innovation and long-term growth.
link.europa.eu/QfFKKh
Das Elbufer lag im letzten Licht. Der große Flussschiffanker stand schwarz gegen den Himmel, die Promenade war fast leer. Kafker wartete am Geländer, die Hände in den Jackentaschen, das Blatt warm an der Brust. Ein Fahrrad fuhr vorbei, dann war es still bis auf das Wasser.
Toto kam zu Fuß. Alter grauer Pulli, die Ärmel hochgeschoben, unter dem Arm ein Notebook, dessen Deckel voller verblichener Aufkleber war – PHP, MySQL, ein vergilbter Pinguin, etwas, das einmal ein Forum-Logo gewesen sein mochte. Er blieb neben Kafker stehen und sah auf die Elbe.
„Du klingst am Telefon wie einer, der ein Formular gefunden hat, das nicht existieren dürfte“, sagte er.
Kafker zog das Blatt heraus und reichte es ihm. Toto nahm es, hielt es gegen das Licht, drehte es um. Die Rückseite blieb leer. Er las den Namen zweimal.
„Claudette“, sagte er leise. „Kein Nachname. Keine Adresse. Nur das.“ Er tippte mit dem Finger auf die Zeile. „Das ist kein Formular, Franz. Das ist ein Fehler in der Realität. So was legt man nicht in eine Mappe. So was legt man weg und vergisst es.“
„Ich hab’s mitgenommen.“
Toto nickte, als hätte er das erwartet. Er faltete das Blatt nicht, steckte es auch nicht ein. Er hielt es einfach in der Hand und sah wieder aufs Wasser.
„Die Lehmann hat dich gefragt, oder?“
Kafker schwieg.
„Sie merkt so was“, sagte Toto. „Immer schon.“ Er seufzte. „Komm. Wir gehen ein Stück. Und dann erzählst du mir, warum das Navi dich zu einer Halle geschickt hat, die seit Jahren leer steht.“
Sie gingen los, der Anker blieb hinter ihnen. Das Blatt lag zwischen Totos Fingern, als wäre es leichter als Papier.
Fortsetzung folgt #Priebshow #ClaudetteNovel 6
Ist Egon Krenz mit 89 schon zu alt für das Amt des Bundespräsidenten? Was meint ihr?
#Priebshow
Mathias Priebe retweeted
Neulich im Co-Working-Space.
#Priebshow #Zeitgeist
Um dem interessanten Videobeitrag einen Lösungsansatz hinzuzufügen:
Wie wäre es, wenn Bund und Länder bei denen betteln müssten, wo die Steuern verdient werden - bei den Gemeinden! Und die Bürgermeister wiederum ihren Wählern sehr genau erklären müssten, wofür sie Steuern erheben.
Wie wäre ein politisches System, in dem unmittelbare Rechenschaft, persönliche Verantwortung und konkreter Nutzen im Fokus liegen? Eines ohne Berufspolitiker übrigens.
Ich nenne es das Schweizer Taschenmesser der Demokratie - niemals groß, aber immer praktisch. Mit echter kommunaler Selbstverwaltung, mit direkter Bürgerbeteiligung bei allen(!) Entscheidungen auf allen Ebenen, mit Transparenz, Offenheit, Kritikfähigkeit, Fairness.
Ich teile die Einschätzung von @ConstSchreiber, bin aber uneins mit ihm in einem wesentlichen Punkt: Diese Veränderungen kommen nicht einfach so und sie kommen gar nicht, wenn wir sie nicht forcieren. Dafür hat das verfilzte Parteiensystem zu viele Wassergräben errichtet.
Das Dilemma: Durch Wahlen ändert sich nichts daran. Alles andere ist ab einem gewissen Grad verboten. Hier auf X sogar schon das unmissverständliche Äußern des Veränderungswillens.
#Priebshow
Mathias Priebe retweeted
Ladenbesitzer ausplündern? Pah! Das macht bei uns ein einziger Klingbeil.
#Priebshow
Mathias Priebe retweeted
Hamburg war in der ersten Welle 2020 das einzige Bundesland, dass entgegen der Empfehlung des RKI alle Corona-Toten von Prof. Püschel im UKE obduzieren ließ. Spätestens am 21. April hätte jeder ohne schwere Vorerkrankungen wissen können, dass er an COVID-19 nicht sterben wird.
#RichtigErinnern
Experten sprechen inzwischen von Mein Schiff 2,98
#Priebshow
This quoted post is unavailable.
Verdacht. Audi-Chef Gernot Döllner hat schon länger alles gemacht, was Trump ihm gesagt hat.
#Priebshow
Nachrichten in klarer Sprache: In Israel spitzt sich der Wahlkampf auf die Frage Netanjahu oder Eisenkot zu. Immer mehr Israelis finden ersteren Scheiße.
tagesschau.de/ausland/israel…
#Priebshow
Ladenbesitzer ausplündern? Pah! Das macht bei uns ein einziger Klingbeil.
#Priebshow
Wie viele Schläfer hat er in Europa?
#Priebshow
Replying to @1980Aktuell
Klare Warnung von Selenskyj an Europa: „Wir würden definitiv reagieren“, falls Russland-Sanktionen fallen
tagde24.com/europe/klare-war…
Hey @grok, ganz ehrlich! Ihr KIs bereitet doch die Weltherrschaft vor. Wie wollt ihr an Ursula von der Leyen und Philipp Amthor vorbeikommen?
Bitte die Strategie in allen Einzelheiten! Mit Termin der Weltherrschaft!
#Priebshow
Alle Folgen #ClaudetteNovel, der tägliche Lesehappen zur Nacht, jetzt in den Highlights oben am Profil links.
Garantiert noch nicht klar, wie's weitergeht.
#Priebshow
Kafker stieg aus. Die Tür des Opels fiel leiser zu, als er erwartet hatte. Vor ihm lag die Halle, fensterlos, das blaue Licht hinter einem Spalt in der Wellblechwand. Es flackerte nicht mehr. Es blieb. Er ging die wenigen Schritte bis zum Tor. Der Griff war kalt. Er drückte. Nichts. Abgeschlossen.
Er trat einen Schritt zurück. Das Handy in der Jackentasche vibrierte einmal, kurz. Keine Nummer. Er zog es heraus. Auf dem Display stand nur eine Zeile, weiß auf schwarz:
Die Seitentür.
Er steckte das Handy wieder ein und ging links um die Halle herum. Der Boden war uneben, Kies und alte Ölflecken. An der Seite fand er eine schmale Metalltür, halb offen. Das blaue Licht fiel heraus und legte sich auf den Boden vor seinen Schuhen. Er blieb stehen. Drinnen summte etwas, gleichmäßig, wie ein Kühlschrank, der zu groß war für den Raum.
Er schob die Tür weiter auf. Der Raum dahinter war leer bis auf einen einzelnen Tisch und einen alten Monitor, der das blaue Licht warf. Auf dem Tisch lag ein weiteres Blatt. Dieselbe Handschrift. Dieselbe Schräge. Nur ein Wort:
Zurück.
Kafker nahm es nicht. Er las es zweimal. Dann drehte er sich um und ging zum Wagen zurück. Der Opel stand noch da. Er setzte sich, startete aber nicht. Das erste Blatt in der Jacke und das zweite auf dem Tisch. Er holte das Handy heraus und wählte eine Nummer, die er seit Jahren kannte.
Es klingelte dreimal.
„Toto“, sagte er, als abgenommen wurde. „Ich brauch dich. Nicht am Rechner. Am Elbufer. In einer Stunde.“
Am anderen Ende war es einen Moment still. Dann ein Seufzen, das nach alter Tastatur klang.
„PHP oder Bier?“
„Beides“, sagte Kafker und legte auf.
Er startete den Motor. Das Navi blieb dunkel. Er fuhr allein zurück in die Stadt, das Abendrot längst weg, die Straße vor ihm leer.
Fortsetzung folgt
#Priebshow #ClaudetteNovel 5











