Ökonom @ZEW Ungleichheit und Verteilungspolitik Mikrosimulation Own opinions

Mannheim/Reutlingen
Joined August 2021
Michael Hebsaker retweeted
Die Begrenzung der Kosten der #Vergesellschaftung von über 200.000 Wohnungen auf €16 Mrd. dürfte das Ende der Pläne der Vergesellschaftung bedeuten, denn es ist extrem unwahrscheinlich, dass die Stadt weniger als die Hälfte des Marktwertes für die Wohnungen wird zahlen können.
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Bei aller Sympathie für eine Stromsteuersenkung: Wo sind die „finanziellen Spielräume im Haushalt“, mit denen das bezahlt werden soll? Es gibt Lücken >20 Mrd. Strompreise werden jetzt schon mit 30 Mrd. subventioniert. Dann lieber wieder bei Kitas kürzen?
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Being usefully wrong is woefully underrated
I think this is interesting: Hall was wrong, but his wrongness was productive, inspiring others to do work that was less wrong, leading to progress in economics.
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💰💰WHY IS IT SO HARD TO TAX WEALTH? 💰💰 Wealth taxes are back in the news. Wealth inequality is sky high. But actually existing wealth taxes? Politicians struggle to introduce them. My new Substack explains why. Read on 1/n benansell.substack.com/p/a-p…
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Michael Hebsaker retweeted
I'm not a fan of wealth taxes, but we need to close these gaping holes in income taxation 👇
ICE is hunting down immigrants with the help of Palantir. In six months, Palantir’s founder, @PeterThiel, will be able to start spending unimaginable sums of money —completely tax-free — to bankroll the political causes dear to his heart. He'll be able to do it thanks to a tax-avoidance scheme he’s been building for more than 20 years, at a staggering cost to the American taxpayer. Let me explain. 🧵
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Michael Hebsaker retweeted
More redistributive countries are not especially nice, or altruistic (left) Instead, they redistribute to avoid inequality's harmful consequences (right) The Nordics are not that nice -- instead, they believe equality is efficient!
New paper: Selfish Equality In a global experiment, I show that high-redistribution countries are not particularly altruistic. Instead, they believe inequality is pragmatically harmful. This creates selfish equality -- the defining feature of redistributive countries.
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Ja, die Rente (fast alles in dunkelblau) macht einen immer größeren Teil des Haushalts aus. Aber wie soll es auch anders sein, wenn Deutschland immer älter wird? Rentenreform wird den Anstieg höchstens dämpfen, nicht umkehren (s. Chart).
Die Rente wird den Haushalt noch stärker belasten, warnt der Bundesrechnungshof. Es braucht jetzt die Rentenreform, wie von der Kommission vorgeschlagen, fordert INSM-Volkswirtin Marie-Charlotte Lück. Die Rente muss demografiefest und generationengerecht werden. Zeit zu wenden!
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5) What would expropriation do? We don't yet have direct evidence on this. But perhaps we can learn from similar policies, such as rent control / freezes. Here is my summary of who could gain and who would likely pay:
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Diese Graphik zeigt gut den polit. Abwägungskonflikt auf. Kurzfristig einer bestimmten Mietergruppe helfen vs. Langfristig vermutlich allen anderen Mietergruppen Belastungen zumuten.
Neat visualisation on rent control from John Burn Murdoch
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Berlin diskutiert die Vergesellschaftung großer Wohnungskonzerne. Wir haben uns die Frage gestellt: Wann lohnt sich Vergesellschaftung?🧵
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Wobei ungefähr die Hälfte Sozialversicherungen sind @christianmiele die in anderen Ländern einfach nur privat organisiert sind
Ich will das mit der Staatquote mal einmal ganz, ganz einfach erklären und die Brisanz aufzeigen (grob gerundet): - Unser GDP ist circa 4000 Milliarden groß - Unsere Staatsausgaben sind jetzt etwa 2100 Milliarden groß ( die aktuell kursierenden 52% vom GDP!) - Unsere Staatseinnahmen, die zu den höchsten der Welt gehören, liegen auch ungefähr bei 2100 Milliarden (etwas drunter, wir haben ein Defizit…) —> Leute, deswegen muss man sich doch einfach mal klarmachen, dass unsere Ausgabenseite das Problem ist. Nicht die Einnahmenseite (die wird allerdings auch bald Thema werden). Und wenn wir da nicht rangehen, werden wir unsere Probleme einfach nur vergrößern. Wer etwas anderes behauptet, lügt und trägt dazu bei, dass wir in der Schockstarre verharren und weiter absteigen.
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Warum steigt die 🇩🇪 Staatsquote? Blick auf den Bund: Personal (gelb) und Soziales (dunkelblau) sind es nicht (s.@derspiegel). Sondern vor allem Verteidigung (olivgrün), Unternehmenssubventionen (hellblau) und Investitionen (das meiste in rot). /1
Deutschland gibt immer mehr für Soziales, Personal und Subventionen aus. Bislang unveröffentlichte Zahlen des Finanzministeriums zeigen: Die Staatsquote erreicht dieses Jahr einen historischen Höchststand.
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Michael Hebsaker retweeted
Hier mal eine Experten-Antwort auf den Vorwurf, die bisherigen Reform-Anstrengungen seien reine „Kürzungsorgien“. Und warum die Beibehaltung der abschlagsfreien Rente nach 45 Beitragsjahren gerade gegenüber dem Dachdecker ungerecht ist. zeit.de/wirtschaft/2026-09/s…
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Ich bin nicht sicher ob wir wirklich eine Krise der Affordability haben
Replying to @moritz_roedle
- Die SPD will die Lebenshaltungskosten zum Mittelpunkt ihrer Politik machen und fordert einen Deckel für Pflegekosten.
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Ziemlich sicher ist das keine Alternative! Helfen würde der Diskussion, wenn Sie den Vorschlag mal ausformulieren würden. Bis dahin empfehle ich unsere kurze Einschätzung: diw.de/de/diw_01.c.1007989.d…
Eine Möglichkeit, den abschlagsfreien Rentenzutritt nach 45 Beitragsjahren beizubehalten und gleichzeitig die finanzielle Basis der Rentenversicherung langfristig zu sichern, bestünde übrigens darin, die 45 Beitragsjahre zum allgemeinen Rentenzugangsprinzip für alle zu machen.
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There was a break in the time-series of destatis, statistics before and after 2022 are not comparable!
Good Morning from Germany, where the homeownership dream is slipping away. The official homeownership rate has plunged to just 41.9%, from 46.5% in 2018. Germany now sits at the bottom of the EU league table, vs 68.4% EU avg, 61.2% in France and 70%+ in Italy and Spain. The reasons: construction costs have surged 160% since 2000 vs just 64% for consumer prices, while higher mortgage rates, steep transaction costs and fading state support have pushed the dream of owning a home ever further out of reach.
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Michael Hebsaker retweeted
(1/4) Die gestrige Illner-Sendung hat ein Echo in den sozialen Medien, leider nicht überall so sachlich wie in dem hier verlinkten Beitrag. Deshalb dokumentiere ich im folgenden die verwendeten Zahlen. 🧵
𝗗𝗶𝗲 𝗨𝗸𝗿𝗮𝗶𝗻𝗲 𝗸ü𝗿𝘇𝘁 𝘄𝗲𝗱𝗲𝗿 𝗥𝗲𝗻𝘁𝗲𝗻 𝗻𝗼𝗰𝗵 𝘂𝗻𝘀𝗲𝗿𝗲 𝗦𝗼𝘇𝗶𝗮𝗹𝗵𝗶𝗹𝗳𝗲. Frauke Rostalski stellt bei Illner 100 Milliarden Euro für die Ukraine in den Raum und verbindet sie mit dem angeblich notwendigen „Gürtel-enger-Schnallen“. So entstehen falsche Narrative: Die enorme Zahl bleibt hängen – und die Ukraine wird zum Schuldigen gemacht Robin Alexander @robinalexander_ stellt dieses gemachte Narrativ richtig. Damit wird kein Haushalt erklärt, sondern Stimmung gegen die Ukraine gemacht.
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Replying to @SBachTax
In #100JahreSteuersystem gab es in 9 Jahren keine nominalen Rekordsteuereinnahmen: 1931, 1932, 1975, 2001, 2002, 2009, 2010, 2020, 2023. Keine Rekordstaatseinnahmen gab es 1930, 1931, 1932, 2001, 2004, 2009, 2020 Relativ zum BIP laufen die Steuereinnahmen seitwärts seit 1950
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Can visible growth stop the far right? I present new evidence that visible investment can slow the AfD's gains, but the estimated effect is pretty small: the main estimate is about one tenth of the party's overall vote share gain in Saxony-Anhalt. The success of the AfD in Germany has often been attributed to, among other factors, lower relative affluence and a lack of a strong economic base, particularly in East Germany. This has prompted calls for growth and investment as a response to the party's rise. At the same time, big investments do happen in these states. Saxony-Anhalt has recently attracted investments including Daimler Truck's €500 million logistics center in Halberstadt, Lieken's €70 million bakery expansion in Wittenberg, and Florida Eis's €25 million ice cream factory under construction in Schönebeck. In a new report, I assess whether these investments slowed AfD gains between the 2021 and 2026 state elections. I use data on large investments from @DezernatZ, which I validate and supplement using a range of official sources. Using a synthetic difference-in-differences design, I find that the estimated increase in AfD vote share was about 2 percentage points smaller in municipalities with investment announcements compared to a weighted set of municipalities without them. However, this is only about one tenth of the roughly 23-percentage-point statewide gain. Overall, the evidence suggests that even large-scale, visible investments only have small negative effects on AfD gains. This suggests limits to how much visible growth alone can achieve as a response to the party's rise.
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Wie hier eine wildgewordene Meute auf eine CDU-Kandidatin in der Kommunalpolitik losgeht, ist wirklich mit das Widerlichste, was ich hier je mitbekommen habe. Leider auch von ansonsten ernstzunehmenden Usern. Schämt Euch.
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